Kreisliga Buchen: 3:0-Erfolg gegen Eberstadt / Krautheim nimmt auch die Hürde Heidersbach / Bödigheim geht in Altheim regelrecht unter / Derbysieger Schweinberg

Buchen II behält im Derby die Oberhand

 Keinerlei Überraschungen gab es an der Tabellenspitze. Sowohl Tabellenführer Krautheim, als auch Verfolger Donebach haben ihre aufgaben mehr oder weniger souverän gemeistert. Entschieden ist als nach wie vor nichts im Kampf um den Titel. Auch im Tabellenkeller geht es eng zu.

TSV Buchen II - VfL Eberstadt 3:0

Beide Mannschaften begannen sehr nervös und Chancen ergaben sich meist nur nach Standardsituationen. Nach überwiegend ausgeglichenen Spielanteilen wurde der TSV ab der 35. Minute stärker. Dennoch ging es torlos in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff machten die Einheimischen dort weiter, wo sie aufgehört hatten und Hammoud erzielte mit einem fulminanten Weitschuss in der 53. Minute die Führung für die Grün-Weißen. Der TSV blieb weiter spielbestimmend und als Hammoud in der 76. Minute regelwidrig gestoppt wurde, verwandelte der Gefoulte den fälligen Elfmeter selbst zum 0:2. Als der eingewechselte Kaufmann in der 88. Minute den 3:0 Endstand für den TSV per Kopfball herstellte, war der wichtige Sieg endgültig unter Dach und Fach.

TV Hardheim - FC Schweinberg 1:3

Im Derby begann Schweinberg druckvoll und ging bereits in der 5. Minute in Führung. Doch nur vier Minuten später gelang Hardheim der Ausgleich. Die Gastgeber hatten im Anschluss bei einem Pfostenschuss Pech. Nur wenige Spielzüge danach ging der FC mit 2:1 in Führung und erhöhte drei Minuten später auf 3:1. Nach dem Wechsel verlief die Begegnung ausgeglichen mit optischen Vorteilen für die Gäste. Trotz Chancen auf beiden Seiten änderte sich am Ergebnis nichts mehr.

TSV Mudau - Eintracht '93 Walldürn 2:2

Mit Walldürn präsentierte sich eine spielstarke Mannschaft im Odenwaldstadion, die von Beginn an feldüberlegen agierte. Bereits in der 6. Minute nutzte der agile Wink gegen eine zu weit aufgerückte TSV-Defensive die erste Gelegenheit zur Gästeführung. In der Folge vergab die Eintracht leichtfertig weitere Großchancen und so fiel der nächste Treffer auf der anderen Seite, als Hemberger in der 24. Minute eine Freistoßflanke von Keuth per Kopf einnetzte. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel markierte Keuth sogar die 2:1-Führung für Mudau, nachdem Torsteher Fischer einen Wasner-Freistoß nur abklatschen konnte. Auch in der zweiten Hälfte blieb Walldürn tonangebend, der Ausgleichstreffer gelang aber erst dem eingewechselten Silbermeier in der 75. Minute. In den Schlussminuten bot sich Schnabel noch die Chance zum Siegtreffer für den TSV, es blieb jedoch in der fairen Partie aber beim Remis.

SV Seckach - FC Schloßau 2:3

Von Beginn an entwickelte sich eine gute Kreisliga-Partie, in der zunächst die Gäste dominierten und in Benig einen ständigen Unruheherd hatten. Einen Patzer der SV-Defensive nutzte Brech zum 0:1. In der ersten Hälfte konnten die Polk-Mannen nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen und hatten Glück, als Keeper Keller dem einschussbereiten Brech dem Ball vom Fuß spitzeln konnte. In der zweiten Hälfte spielte der SV bis zur 75. Minute auf ein Tor. Doch Keeper S. Scheuermann vereitelte alle Einschussmöglichkeiten. Mit ihrem ersten gefährlichen Konter erhöhten die Gäste durch T. Scheuermann auf 0:2. Seckach spielte weiter nach vorne und traf durch Henni Huth per Elfmeter zum 1:2. Im Gegenzug stellte T. Scheuermann den alten Abstand zum 1:3 wieder her. Danach wiederum Elfmeter für Seckach und wiederum verwandelte Huth zum 2:3. Zuletzt hatte der eingewechselte C. Hornung den Ausgleich auf dem Fuß.

VfB Heidersbach - TSV Krautheim 2:4

Die Gäste eröffneten die Partie im Stile eines Spitzenreiters und bestimmten in der Anfangsphase das Geschehen. Bereits in der 6. Minute nutzte Fakner eine Unsicherheit der VfB-Abwehr und schob zur frühen Gästeführung ein. Danach kamen die Einheimischen besser ins Spiel und in der 10. Minute "roch" es zum ersten Mal nach Ausgleich, doch Jens Kirmse scheiterte am linken Pfosten und der Nachschuss seines Bruders Simon touchierte den rechten Pfosten. Nach 19 Minuten war es aber so weit: J. Kirmse setzte sich geschickt gegen seinen Gegenspieler durch und traf aus halblinker Position zum Ausgleich. Die Einheimischen hatten nun mehr vom Spiel und gingen nach 38 Minuten mit 2:1 in Führung. Einen weiten Flankenball von Scheuermann legte J. Kirmse per Kopf mustergültig für P. Rhein auf und der traf aus kurzer Entfernung. Noch keine zwei Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als wiederum Fakner zum Ausgleich erfolgreich war. Die Partie verlief nun wieder ausgeglichen, bis in der 75. Minute der kurz zuvor eingewechselte Riegler mit einem Sonntagsschuss für die Vorentscheidung sorgte. Der VfB versuchte zwar noch einmal zu reagieren, doch wiederum Fakner machte nach 86 Minuten mit seinem dritten Treffer zum 2:4 den Gästesieg perfekt.

FC Donebach - FV Laudenberg 6:1

Zu Beginn der Partie sahen die Zuschauer ein gutes Spiel, wobei der FCD gleich die Initiative ergriff und mehr Spielanteile hatte. Zählbares sprang jedoch nach einer Viertelstunde für den FV heraus, Romano die FC-Abwehr aushebelte und mit einem platzierten Schuss zur gästeführung traf. Nach 23 Minuten schoss U. Hemberger wohlüberlegt zum Ausgleich ein. Bis zur Halbzeit verflachte das Spiel etwas und verlagerte sich in Mittelfeld. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Hausherren wieder Fahrt auf, die Gäste hatten den Wiederanpfiff vollkommen verschlafen. Zunächst erzielte U. Hemberger nach einem Doppelpass mit Schnetz die 2:1-Führung (48.). Nur eine Minute später versenkte T. Müller das Leder unhaltbar im FV-Kasten. In der 54. Minute baute Glanz die Führung weiter aus, als er einen Freistoß von H. Hemberger zum 4:1 einnickte. Für Laudenberg ging es damit nur noch um Schadensbegrenzung. In der 67. Minute schraubte Spielertrainer Schnetz das Ergebnis auf 5:1 hoch. Die Laudenberger Hintermannschaft leistete kaum noch Widerstand und so machte J. Schnetz das halbe Dutzend voll (72.).

FC Hettingen - SV Osterburken 0:2

Bereits nach fünf Minuten tauchte Buding frei vor SV-Keeper Schulz auf, der den Schuss zum Eckball klärte. Den anschließenden Eckstoß köpfte Makosch an das SVO-Gebälk. In den Anfangsminuten hatte es den Anschein, als ob der FC nun begriffen hat, um was es geht - die kalte Dusche ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Der SVO kam das erste Mal in der 19. Minute vor das Hettinger Tor, als der Hettinger Dittrich den Schuss von Panzer von der Linie kratzte. Den Abpraller schob Wohlgemuth durch Freund und Feind ins Hettinger Tor zur 0:1-Führung. Nach einem Fehler der Hettinger Hintermannschaft hatte Müller gegen den Schuss von Panzer in der 40. Minute keine Chance. Als Wunsch noch unglücklich vor dem Hettinger Tor verstolperte, war die 2:0-Führung der Gäste zur Halbzeit verdient. Der zweite Spielabschnitt begann mit Angriffen des FC. Zunächst verpasste Karademir den Anschlusstreffer, danach bekam Holderbach keinen Druck hinter seinen Kopfball. Zwischenzeitlich entschärfte Müller einen Weitschuss von Wunsch und einen Kracher von Wohlgemuth. Der unermüdliche Göbes ackerte bis zum Schluss zwischen den Strafräumen und Buding vergab per Kopf in der 84. Minute. Debütant Krauskopf hatte in der 87 .Minute ebenfalls kein Glück und so verdiente sich der SVO die drei Punkte.

VfB Altheim - FC Bödigheim 8:0

In einem Spiel, bei dem die eine Mannschaft acht Tore erzielt und der Gegner eine Rote Karte hinnehmen muss, fällt es schwer, die unterlegene Mannschaft zu loben und den Sieger zu kritisieren. Wer die Vergangenheit der Gäste nicht ganz aus dem Blickwinkel verloren hat, konnte trotzdem einen merklichen Fortschritt bei Bödigheim erkennen, die trotz der Flut von Toren nie aufsteckten. Ersatzgeschwächt war der FC in die Begegnung gegangen und man sah, dass sich hier zwei ungleiche Mannschaften gegenüber standen. Altheim hatte Feldvorteile und mehr Ballbesitz. Die Gäste waren zumeist damit beschäftigt, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Zwei Schüsse in der ersten Hälfte und zwei Schüsse in der zweiten Hälfte waren auf die Habenseite der Gäste buchen. Altheim hingegen zeigte gerade im Angriff eine ungewohnte Lauffreude, die immer wieder zu Fehlpässen der Gäste führe. So erzielten die Gastgeber Treffer auf Treffer. Der unermüdliche Pierre Berlinger belohnte seine Leistung mit vier Toren, Dashmir Mergja schoss drei Treffer und Stefan Czerny hatte netzte ein Mal ein.

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