Gedränge um den wichtigen Platz neun

Gedränge um den wichtigen Platz neun

Gedränge um den wichtigen Platz neun

LANDESLIGA ODENWALD: Neben dem Dreikampf um die Tabellenspitze steht die Qualifikation zur „Meisterrunde“ dieses Mal im Mittelpunkt

Gedränge um den wichtigen Platz neun

Die Spitzengruppe der Landesliga Odenwald ist in den vergangenen beiden Wochen wieder etwas enger zusammengerückt. Nach derzeitigem Stand der Dinge werden Türkspor Mosbach (34 Punkte), der FV Lauda (33) und auch „Außenseiter“ FC Grünsfeld den Titelträger wohl unter sich ausmachen.

Für zusätzliche Spannung sorgt in dieser Saison auch der alternative Spielmodus, bei dem nach der Vorrunde die Liga geteilt wird. Die ersten neun Mannschaften spielen eine so genannte „Meisterrunde“ aus, die anderen zehn kämpfen um den Klassenerhalt. Da derzeit im Tabellenmittelfeld noch ein extremes Gedränge herrscht, könnte es tatsächlich am Ende auf jeden Punkt, vielleicht sogar auf jedes Tor ankommen. Bis zu Tabellenplatz 14 dürfen sich derzeit noch alle Teams Hoffnungen machen, eventuell in die „Meisterrunde“ einzuziehen.

Eine Niederlage, einmal spielfrei: Spitzenreiter Türkspor Mosbach hat an den beiden vergangenen Wochenenden nicht punkten können, weshalb die Konkurrenten wieder näher herangerückt sind. Dennoch hat Türkspor nach wie vor die besten Aussichten auf die „Herbstmeisterschaft“, die in dieser besonderen Spielzeit paradoxerweise allerdings erst Anfang April entschieden wird. Mit einem Heimsieg über den TSV Rosenberg würde TS Mosbach die eigene Position weiter verbessern. Die Gäste gehören zu den Teams, die noch unter die besten Neun in der Tabelle vorrücken wollen. Derzeit liegen sie einen Punkt „unter dem Strich“. Diese Partie wird am Sonntag erst um 17 Uhr angepfiffen.

Der FV Lauda ist zuletzt auch nicht richtig weitergekommen. In Assamstadt reichte es trotz eines späten Treffers nur zu einem Punkte. und im Nachbarschaftsderby gegen den FC Grünsfeld setzte es dann sogar die erste Saisonniederlage. Nun geht es zum Tabellenfünften FV Mosbach, der zwar nicht mehr zu absoluten Spitzengruppe gehört, aber dennoch jeden Gegner in der Liga schlagen kann. Das hat der MFV nicht zuletzt beim 1:0-Derbysieg über den Tabellenführer Türkspor Mosbach bewiesen.

Nur sieben Gegentore in 13 Partien zeigen deutlich, wo der FC Grünsfeld eine ganz besondere Stärke besitzt. Da eine starke Offensive sprichwörtlich Spiele gewinnen kann, eine starke Defensive dagegen sogar Meisterschaften, muss man das Team von Spielertrainer Dominik „Gerbo“ Gerberich“ spätestens seit dem 2:0-Sieg in Lauda definitiv auf der Rechnung haben. Am Sonntag empfängt der FCG den FV Reichenbuch, der zur Gruppe der Teams zählt, die unter die besten Neun kommen wollen.

Nach 19 Punkten aus den vergangenen acht Partien hat der VfR Uissigheim allerbeste Chancen, zum erlauchten Kreis jener neun Teams zu gehören, der in der zweiten Saisonhälfte den Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga unter sich ausmacht. Am Sonntag empfängt „Üssi“ nun den TSV Oberwittstadt, der aktuell auf dem so wichtigen neunten Platz positioniert ist. Da „Wittscht“ nur einen Punkt vor dem Zehnten liegt, haben die Gäste aber definitiv nichts zu verschenken.

In der Partie TSV Assamstadt gegen SV Königshofen stehen sich ebenfalls zwei Mannschaften gegenüber, die nach der Vorrunde unter den besten Neun liegen könnten. Bei derzeit 24 Punkten auf dem Konto hat Königshofen die etwas besseren Karten in der Hand, weshalb der Gast mit einem Punkt beim TSV sicherlich leben könnte.

Auch in der Partie SV Neunkirchen gegen FC Schloßau geht es in erster Linie um Punkte für die Qualifikation zur Meisterrunde, schließlich trifft hier die aktuelle Tabellensiebte auf den -achten. Diese Partie findet bereit am Samstag um 15 Uhr statt.

Unbedingt gewinnen muss der TSV Höpfingen beim Tabellenschlusslicht SV Viktoria Wertheim, will er seine Ambitionen auf die „Meisterrunde“ untermauern.

Einzig und allein um wichtige Punkte um den Klassenerhalt geht es in den Begegnungen FC Hundheim-Steinbach gegen SV Wagenschwend und SV Nassig gegen FV Elztal. Aufgrund des Heimvorteils stehen besonders die jeweiligen Gastgeber unter Druck, da sie die Partien eigentlich unbedingt gewinnen müssen.

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