Der Aufsteiger gewinnt erneut

Dominik Kerlig (weiß) erzielte den 6:0-Endstand seines FV Mosbach gegen den SV Königshofen (blau). Damit bleibt der MFV weiter ungeschlagen. Foto: Stefan Weindl

TSV Mudau bezwingt auch den SV Nassig – FV Mosbach mit Kantersieg gegen Königshofen

Der Aufsteiger gewinnt erneut

 

TSV Höpfingen – SpVgg Neckarelz 0:3: (ro) In den Anfangsminuten dominierte die junge Strerath-Elf und schon in der vierten Minute musste sich TSV-Torwart Horn bei Kapitän Hatzis’ beherztem Schuss mächtig strecken. Auch Lemberger hatte seine Offensivauftritte für die Gäste. Folglich waren die heimischen Gelb-Blauen mit Defensivarbeit beschäftigt, konnten aber mit zunehmender Spielzeit meist knifflige Torraumszenen unterbinden. Bis zur 28. Minute mussten die TSV-Fans auf den ersten vielversprechenden Gastgeber-Angriff warten, allerdings setzte Lukas Kuhn das Spielgerät nach sehenswertem Dribbling am Gästegehäuse vorbei. Bald hatte Denis Feyerabend für die SpVgg seine Möglichkeit, ehe der TSV eine große Gäste-Defensivunsicherheit nicht konsequent nutzte. Er besaß aber auch das Quäntchen Glück, als Lemberger in der 38. Minute am TSV-Pfosten scheiterte. Somit sollte es torlos in den zweiten Teil gehen. In diesem gingen die Gäste nach drei Minuten durch Gashi, der geschickt freigespielt wurde, mit 1:0 in Führung. Nun war die Nohe-Elf gefordert und forcierte nur kurzfristig das Offensivspiel. Effektiver agierten die spielfreudigen Gäste. Zunächst parierte Torsteher Horn noch glänzend den Ball von SpVgg-Leistungsträger Hatzis, er war aber wenig später bei der 2:0-Gästeführung desselben Akteurs machtlos. Und es kam noch schlimmer gegen den Verbandsligaabsteiger: Kurz vor Spielende schraubte Hatzis gar auf 3:0 hoch. Bei dieser Aktion verletzte sich „Höpfis“ Torhüter am Sprunggelenk. Kein guter Tag für die Gelb-Blauen.

Höpfingen: Horn (87. A. Kaiser), Hering, Balles (64. Streun), H. Bartesch (80. Luca Kuhn), Schmitt, Farrenkopf, Johnson, Dahlhues, Klier, Diehm, Lukas Kuhn.

Neckarelz: Ismailov, A. Güzel, Yavuz, Gashi, Söll, Bingöl (46. Pavlic), Hatzis, Yilmaz (66. Y. Güzel), Lemberger, Feyerabend, Korkmaz.

Tore: 0:1 Gashi (48.),0:2 Hatzis (68.), 0:3 Hatzis (86.). - Schiedsrichter: Daniele Donadio (Kreuzwertheim). - Zuschauer: 140.

FC Grünsfeld – VfK Diedesheim 5:2: Der FC startete im Angriffsmodus, Diedesheim lauerte mit schnellen Stürmern auf Konter. In der 14. Minute gab es ein gefährlicher Freistoß von Gerberich für Grünsfeld, Torwart Gilde klärte jedoch mit Faustabwehr. Das 1:0 für den FC fiel in der 16. Minute, als Alexander Albert von Steffen Seubert schön an der Strafraumgrenze angespielt wurde und den Ball am Torwart vorbei zirkelte. Die Führung der Einheimischen hielt jedoch nur fünf Minuten. Den Ballverlust eines FC-Abwehrspielers in der Mitte der eigenen Hälfte konnte Lenz mit einem platzierten Schuss ins FC-Tor nutzen. In der 31. Minute ging Diedesheim nicht unverdient in Führung. Nach einer Zweikampfsituation mit vielen Beteiligten überlistete Hogen den Grünsfelder Torwart mit einer schönen Bogenlampe. Keine Minute später lief Bendedikt Scherer auf Torwart Gilde zu, sein Schuss war doch zu schwach und unplatziert. Zwischen der 63. und der 70. Minute ergaben sich für den FC fünf Chancen, die aber alle vergeben oder von den Diedesheimern abgewehrt wurden. Ab der 73. ging dann jedoch beim vorher eher mäßig aufspielenden FC die Post ab. Es begann als Lukas Albert nach einer schönen Ballstafette das umjubelte 2:2 schoss. Vier Minuten später machte derselbe Spieler nach toller Vorarbeit von Tobias Eckert das 3:2 für seine Farben. Fünf Minuten später hämmerte sein Bruder Alexander den Ball zum 4:2 ins Netz. Den Endpunkt der fulminanten Schlussphase setzte wiederum Lukas Albert mit seinem dritten Treffer. Somit erzielten die beiden Brüder Alexander und Lukas Albert alle fünf Treffer für Grünsfeld.

Grünsfeld: Stephan, Dürr (70. Müller), Wagner, Seubert, B. Scherer (70. Eckert), Albert, Kordmann, Engert, S. Scherer (86. Endres), Baytekin (54. L. Albert), Gerberich.

Diedesheim: Gilde, Lenz (75. Tösel), Gebauer, Sahin, Müller (52. Bakan), Löhr, Hogen, Hüttler, Kriegert, Fitze (80. Link), Malinovski (8. Pimiskern).

Tore: 1:0 (16.) Alexander Albert, 1:2 (22.) Luca Lenz, 1:2 (31.) Henrik Hogen, 2:2 (75.) und 3:2 (79.) Lukas Albert, 4:2 (84.) Alexander Albert, 5:2 (90.+1) Lukas Albert. – Schiedsrichter: Marvin Hoffmann. – Zuschauer: 80

1. FC Umpfertal – FV Reichenbuch 2:2: Der 1. FC Umpfertal startete stark in die Partie, was unmittelbar nach Anpfiff zum 1:0 führte. Nach einem Eckball schob Sebastian Müller einen abgefälschten Ball zum 1:0. Jannik Oehm wurde nach etwa 20 Minuten verletzt ausgewechselt, für ihn kam Dean Schütz, welcher nur zehn Minuten später das 2:0 per Distanzschuss erzielte. Im Gegenzug erzielte der FV Reichenbuch den Anschlusstreffer zum 2:1 durch Konstantin Panagiotidis erzielen. Bis zum Halbzeitpfiff flachte das Spiel dann etwas ab und fand hauptsächlich im Mittelfeld statt. In die zweite Hälfte startete der FV deutlich stärker als der FCU. Dies führte nach mehreren guten Torchancen dann auch zum 2:2-Ausgleich durch David Kunzmann für den FV Reichenbuch. Nach dem Tor wurde das Spiel dann zum Ende hin wieder ruhiger, beide Mannschaften konnten keine zwingenden Torchancen mehr herausspielen. Somit geht das Remis in Ordnung.

Umpfertal: Nied, Oehm (19. Schütz) , Stelzer, Lorenz, Herrmann, Wild, Müller ( 89. Sternberg), Spingler, Kuntschik, Würzberger, Tunga (64. Hobl) .

Reichenbuch: Wurzel, Rothenberger, Gruber (88. Huy), Kunzmann, Bauer, Kadioglu, Roth, Winter, Panagiotidis (79. Vogel), Weiß ,Kirschenlohr.

Tore: 1:0 (1.) Sebastian Müller, 2:0 (28.) Dean Schütz, 2:1 (32.) Konstantin Panagiotidis, 2:2 (62.) David Kunzmann. – Schiedsrichter: Ludwig Schilling. – Zuschauer: 150

SV Nassig – TSV Mudau 2:4: Nassig begann stürmisch und überlegen und hatte bereits in der vierten Min die erste Chance durch Goalgetter Gattenhof. Im weiteren Verlauf baute Nassig seine Überlegenheit ausbauen, war aber vor dem Tor oder vor dem letzten Pass zu ungenau und unentschlossen. So wurden die guten Chance vergeben. Im Mittelfeld wurden zu schnell die Bälle verloren und dann war der Aufsteiger mit vielen Spielern überfallartig auf dem Weg zum Tor. Nach einer hohen Flanke war schließlich in der 33. Minute Throm zur Stelle und versenkte den Kopfball entschlossen. Nassig fiel nun immer weniger ein und hinten stand man viel zu offen. Kurz vor der Halbzeit nutze der Gast eine weitere Möglichkeit um auf 2:0 zu erhöhen. In der zweiten Hälfte wollte Nassig eine Aufholjagd starten. Das Fehlerfestival aus der ersten Hälfte ging aber leider weiter und Throm erhöhte mit seinem zweiten Tor auf 3:0. Dann keimte Hoffnung bei den „schwarz-weißen“ Anhängern den Jan Emrich mit einem schönen Ball ins lange Eck und Jann Dworschak nach einem schönen Spielzug verkürzten auf 2:3. Mudau verstand es dann aber, die Nassiger vom eigenen Tor wegzuhalten und die Fehlpassquote bei Nassig war weiterhin viel zu hoch. Durch unnötige Zweikämpfe im Mittelfeld nach ungenauen Pässen verlor man viel Energie. Nassig konnte sich bei Keeper Mo Floder bedanken, der mehrmals stark gegen durchgebrochene Mudauer parierte. In der 86. Minute zog dann Throm mit seinem dritten Treffer den Stecker für alle Nassiger Hoffnungen. Mit diesem Hurra-Stil und dieser Fehlerquote kann es nicht gehen.

Nassig: Floder, Baumann (61. Min. Kunkel) , Sock (82. Scheurich) , Henninger, Lausecker, Emrich, Stobbies (66. Hörner) Dworschak, Budde, Gattenhof, Aust,

Mudau: Schork, Knapp, Sigmund (65. Lorenz), Hutter, Sperl, Beier, Throm, Mai, Allgaier, Hoffmann (87. Hartl), Hornbach

Tore: 0:1 (33.) Throm, 0:2 (45.) Hoffmann, 0:3 (52.) Throm, 1:3 (56.) Emrich; 2:3 (63.) Dworschak, 2:4 (86.) Throm. – Schiedsrichter: Sascha Haynes. – Zuschauer: 150.

SV Neunkirchen – TSV Oberwittstadt 1:2: (cw) Der SV Neunkirchen musste sich nach einer intensiven Partie dem TSV Oberwittstadt mit 1:2 geschlagen geben. Der SVN startete aktiv und Thal hatte früh die Führung auf dem Fuß, zielte aber etwas zu hoch. In der Folge fand auch der Gast besser ins Spiel und Rüttenauer erzielte mit dem ersten Torschuss die Führung (8.). Der SVN benötigte ein paar Minuten, fand dann aber wieder ins Spiel. In der 15. Minute steckte Homoki den Ball auf Stoitzner durch und der besorgte überlegt den 1:1-Ausgleich. Mit dem Ausgleichstreffer entwickelte sich eine intensive und ausgeglichene Partie. Beiden Teams boten sich in der Offensive Möglichkeiten, die ungenutzt blieben. Mit zunehmender Spieldauer agierte die Heimelf kontrollierter und erarbeitete sich so ein leichtes Übergewicht. Der Gast stand defensiv tief und versuchte durch schnelles Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen, blieb aber meistens im letzten Pass zu ungenau. Nach dem Wechsel wirkte der Gast wacher und hatte gleich nach Wiederanpfiff gute Möglichkeiten, doch SVN-Keeper Haas parierte sicher. So auch in der 54. Minute. Der SVN tat sich schwer und fand nicht richtig ins Spiel. Erst in der 58. Minute tauchte der SV Neunkirchen gefährlich vorm Tor auf, doch Hader scheiterte an Keeper Deißler. Kurz darauf setzte erneut Hader seinen Abschluss zu hoch an. blieb. In der Folge verflachte die Partie und gute Aktionen bliebe bei beiden Mannschaften Mangelware. Erst in der 67. Minute war es dann wieder die Gäste, die mit einer Doppelchance am stark parierenden Haas scheiterten. In der 72. Minute war dann wieder die Heimelf am Zug und ließ eine gute Möglichkeit aus. In der Schlussphase sorgte dann das Schiedsrichtergespann für ein Durcheinander. Der Linienrichter zeigte beim Siegtreffer der Gäste eine Abseitsstellung an, wurde jedoch vom Hauptschiedsrichter überstimmt. So zählte der Treffer von Greco und der Gast nahm den Sieg mit nach Hause.

Neunkirchen: Haas, Agac, Homoki, T. Eiermann, Hader, Stoitzner, Ohlhauser (55. Banas), Ihrig (88. Dim), Thal (71. Hönig), Lenz, D. Eiermann.

Oberwittstadt: Deißler, Blatz, N. Walz (79. Greco), Zimmermann, Essig, Rüttenauer (88. Baumann), S. Walz, Kutirov, Reuther (46. Hoffmann), Häffner, Götzinger.

Tore: 0:1 Rüttenauer (8.), 1:1 Stoitzner (15.), 1:2 Greco (83.) – Schiedsrichterin: Maurice-Alexander Bollheimer. – Zuschauer: 120.

FV Mosbach – SV Königshofen 6:0: Nach einem guten Start in der siebten Spielminute zeigten die MFV-Jungs gleich was sie können. Durch einen schön herausgespielten Angriff gelang es Yannick Eitelwein den MFV in Führung zu bringen. Der MFV dominierte klar das Spiel und erhöhte durch eine klasse Einzelaktion von Riccardo Stadler auf 2:0. Der MFV machte in der zweiten Halbzeit da weiter, wo er aufgehört hatte, und ließ hinten nichts anbrennen. Dann ging es Schlag auf Schlag. Der MFV spielte seine Stärken aus und erzielte innerhalb von neun Minuten vier Tore. Joel Wolf gelang es in der 60. Minute, sich im Luftzweikampf durchzusetzen und köpfte den Ball in das Tor und erhöhte somit auf 3:0. Zwei Minuten später musste Yannick Eitelwein nur noch in das leere Tor einschieben. Gleich im Anschluss gelang es Hannes Martin, durch eine klasse Einzelaktion den Spielstand auf 5:0 zu erhöhen, indem er aus 20 Metern den Ball im Winkel platzierte. Des Weiteren zirkelte Dominic Kerling den Ball in die rechte Ecke, wobei der Gästetorhüter keine Chance hatte. Dies war auch das Endergebnis.

 

Mosbach: Bittig, Wolf (75. Grub), Frey, Heizmann, Ebert, Mohr, Kerling, , Eitelwein, Stadler (50. Roos), Martin (66. Jurkic), Müller (83. Backfisch).

Königshofen: Hönig, Wolf, Tiefenbach, Beirich (78. Ghirmay), Especiosa (Baumann), Vierneisel (78. Schütz), N. Michelbach, Rathmann, Helbig (46. Müller), Henning, Arias

Tore: 1:0 Eitelwein (7.), 2:0 Stadler (44.), 3:0 Wolf (60.), 4:0 Eitelwein (62.), 5:0 Martin (65.), 6:0 Kerling (69.).- Schiedsrichter: Christian Schäffner (Bruchsal). - Zuschauer: 96.

TuS Großrinderfeld – TSV Rosenberg 4:2: Großrinderfeld hatte Probleme, ins Spiel zu finden; die ersten Minuten gehörten klar den Gästen. Die eine Chance des TSV, die aus der Überlegenheit entsprang, wurde aber von Liebenstein glänzend entschärft. Mit einem 1:0 für die Gäste wäre das Spiel bei diesen hohen Temperaturen sicher anders gelaufen. So schossen aber die Hausherren ein 4:0 heraus. Eigentlich war die Partie bereits zur Pause entschieden, als der TuS 2:0 führte schon entscheiden. In den Schlussminuten zeigten zwei Nachlässigkeiten den Großrinderfelder, die den Gästen zur Ergebniskosmetik gereichten, dass man in der Landesliga bis zur letzten Minute konzentriert sein muss, um die Punkte für den Klassenerhalt zu holen.

Großrinderfeld: Liebenstein, Schwab, Ille, Gernert, K. Michel, Kritz (84.)Behringer), Schmitt, F. Michel, Thoma (90. J. Leuchtweis), Mühleck, Y. Leuchtweis (46. Berger, 75. Richter).

Rosenberg: Krappel, Grant, Wild, Leis, Ondrusch (70. Schäfer), Volk, Galm (62. Weiß), Pasour (53. Mai), Fils Breitinger, Walz (77. Arndt).

Tore: 1:0 (11.) Mühleck, 2:0 (27.) Thoma, 3:0 (53.) F. Michel, 4:0 (84.) Kritz, 4:1 (88.) Weiß, 4:2 (90.) Flis. – Schiedsrichter: Knut Krimmer. – Zuschauer: 100.

 

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