Derbyzeit im Elzstadion

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Verbandsligaabsteiger Neckarelz empfängt den Nachbarn FV Mosbach zum Prestigeduell

Neckar-Odenwald-Kreis. Inzwischen verbuchten alle Mannschaften Drei-Punkte-Erfolgserlebnisse, sodass lediglich noch der FV Mosbach mit einem Alleinstellungsmerkmal ausgestattet ist. Ein positives Merkmal, denn nur die Kreisstädter haben noch keine Partie verloren und auch noch keinen Zähler abgegeben. Am Sonntag tritt Trainer Dominic Krümpelbecks 18-Punkte-Elf bei der SpVgg Neckarelz zum Lokalderby an (siehe Interview mit dem Neckarelzer Trainer Stefan Strerath unten). Bereits am heutigen Freitag um 19 Uhr empfängt der FV Reichenbuch den TSV Mudau. Zur gleichen Zeit gastiert der TSV Höpfingen beim VfR Uissigheim. Der VfK Diedesheim ist spielfrei.

Der FV Reichenbuch kam noch nicht richtig auf die Beine, was sich aus vier Niederlagen in Folge ergibt. Ist Trainer Manuel Bayers Truppe deshalb verunsichert? „Betrachtet man die Mannschaftsleistungen in den Spielen gegen den FC Grünsfeld und den FV Mosbach, braucht man nicht verunsichert sein. Lediglich gegen den SV Nassig und den SV Königshofen waren teilweise sehr schlechte Spielphasen dabei, bei denen der Gegner des Öfteren zu Torchancen eingeladen wurde“, findet FV-Sportvorstand Ronny Ihrig. Angesichts des hohen 9:1-Erfolgs des heute in Reichenbuch gastierenden TSV Mudau könnte den gastgebenden Akteuren eventuell das Herz in die Hose gerutscht sein. „Beim Pokalspiel Ende Juli in Mudau waren wir phasenweise mit dem TSV auf Augenhöhe. Aber Mudau ist bei uns nicht nur wegen des Spiels gegen Diedesheim klarer Favorit, sondern durch die bis jetzt erbrachten Leistungen als Aufsteiger“, sagt Ihrig. Und ergänzt: „Angst hat man nicht, jedoch muss jedem unserer Spieler klar sein, dass er an seine Leistungsgrenze und darüber hinaus gehen muss, um überhaupt eine Chance auf etwas Zählbares zu haben.“ Natürlich würden die Reichenbucher auf ihrem heute beginnenden Weinfest gern etwas Zählbares feiern. Es ist nicht überliefert, aber davon auszugehen, dass die Mudauer am vergangenen Samstag nach ihrem 9:1-Sieg gegen Diedesheim auf dem Laurentius-Markt in „Mudi“ mit dem einen oder anderen sogenannten Kaltgetränk (oder Glühwein?) ihr sensationelles Torfestival feierten.

Es ist vollbracht, lautet eine auf den TSV Höpfingen bezogene Feststellung, denn der TSV verbuchte im Heimspiel gegen den SV Neunkirchen den ersten Saisonsieg. Dieser Dreier verbesserte die Tabellenoptik, weil „Höpfi“ nun nicht mehr die rote Laterne trägt, sondern an den SV Nassig weitergegeben hat. Der Erfolg gegen Neunkirchen entsprang einer Duplizität der Ereignisse. Im April gingen die Neunkirchner aufgrund eines in der Nachspielzeit erzielten Goals in Höpfingen als 1:0-Sieger vom Rasen. Am vergangenen Sonntag setzte Trainer Daniel Nohes Truppe die von Julian Hauk kurz vor dem Schlusspfiff gelenkte Retourkutsche in Gang. Hauk besorgte den Siegtreffer zum 2:1. Nachlegen, so lautet der Leitsatz der Gelb-Blauen in der Auswärtspartie beim zuletzt spielfrei gewesenen VfR Uissigheim.

Nach dem Match beim FV Mosbach steht für den TSV Rosenberg erneut ein Auswärtsspiel auf der To-do-Liste. Zwar hielten die Rosenberger in der Kreisstadt mit einer engagierten Leistung fast eine Stunde ihr Gehäuse sauber, doch danach dominierte der MFV und erzielte vier Treffer. TSV-Spielertrainer Daniel Breitinger sowie seine Mitstreiter haben die Mosbach-Partie sicherlich abgehakt, denn mit einer Niederlage auf dem Terrain des Tabellenführers kann man leben. Zum Ausklang der Königshöfer Messe gastieren die Bauländer beim SV Königshofen. Zum Messeauftakt gewann Königshofen am vergangenen Sonntag mit 4:0 Gegen den FV Reichenbuch. „Endlich das erste Mal in der laufenden Saison hinten zu Null gespielt und vorne vier Tore gemacht. Alles war gut zum Messeauftakt, wenn auch die Chancenverwertung nicht optimal war“, blickt Martin Michelbach, der Sportliche Leiter des SVK, auf den vergangenen Sonntag zurück. „Zum Messeabschluss ist die Partie gegen Rosenberg richtungsweisend. Wir können uns mit einem weiteren Dreier vom unteren Tabellendrittel noch weiter entfernen“, so Michelbach.

Zwar knüpfte der SV Neunkirchen nach dem Sieg gegen den FC Schloßau und dem spielfreien Wochenende dann gegen den VfR Uissigheim an den vorherigen Erfolg an, doch zuletzt in Höpfingen ging Spielertrainer Florian Müllers Equipe leer aus und rutschte in der Tabelle etwas nach unten. Die SV-Position neun ist gleichbedeutend mit der Punktzahl der „Neikercher“, die am Sonntag den TuS Großrinderfeld empfangen. Der Aufsteiger aus dem Main-Tauber-Kreis gewann noch kein Auswärtsspiel und zog nach drei Heimsiegen zuletzt auch zu Hause gegen den FC Schloßau den Kürzeren, sodass eine Passage aus dem TuS-Vereinslied im Vordergrund stand: „Und haben wir ein Spiel verloren, so dürfen wir nicht traurig sein.“ Trainer Jürgen Wöppels Mannschaft wird sich im Kleinen Odenwald ins Zeug legen, um nicht wieder diese Passage singen zu müssen.

Nach einer Durststrecke mit vier Niederlagen ist der FC Schloßau in die Gänge gekommen und hat seinen Fans zwei Siege serviert. Erster Punktelieferant war der TSV Höpfingen, am vergangenen Sonntag musste auch der TuS Großrinderfeld drei Zähler an den FCS abliefern. Mit sechs Punkten sind die Blau-Weißen nun gut dabei. „Wir finden in die Spur und geben dann ein anderes Bild ab“, prophezeite Spielbetriebschef Stefan Czerny. Vor zwei Wochen. Übermorgen steht für Spielertrainer Christian Schäfers Elf auf eigenem Terrain das Kräftemessen mit dem 1. FC Umpfertal an. Die Umpfertal-Truppe ist der unmittelbare „untere“ Tabellennachbar der Schloßauer, die mit dem dritten Dreier in Folge den Liganeuling auf Distanz halten könnten.

Während die Hälfte der Landesligisten sieben Matches absolviert hat, stehen beim TSV Oberwittstadt erst fünf Partien in der Wertung, weil die „Wittschter“ am ersten Spieltag frei hatten und die auf den 5. Oktober terminierte Nachholbegegnung gegen den VfR Uissigheim noch aussteht. Nach zwei Unentschieden bezogen die Grün-Weißen zuletzt beim 1. FC Umpfertal eine 1:2-Niederlage, die vermeidbar gewesen wäre, wenn die „Wittschter“ die in den ersten 20 Minuten der Partie vorhanden gewesenen Torchancen genutzt hätten. Die Qualitäten des sonntäglichen TSV-Widersachers aus Grünsfeld sind bekannt. Gegen den momentanen Tabellendritten aus dem Grünbachtal bezog Oberwittstadt in den beiden Matches der vergangenen Saison Niederlagen (0:4 und 1:6).

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