Nach der erfolgreichen ersten Saison der weiblichen Jugend U18 des TSV Höpfingen, die von der Bezirksliga bis in die Verbandsliga führte, hatte sich das Team für die Teilnahme am Landespokal qualifiziert. Leider fehlten einige Spielerinnen krankheits- und verletzungsbedingt, sodass nur eingeschränkt taktisch gewechselt werden konnte.
In Höpfingen trafen acht Mannschaften aus Nordbaden aufeinander: SV Walldorf 1, SV Walldorf 2, SG DJK/TSG Bruchsal, SV Sinsheim, TV Baden-Oos, TV Schwetzingen 1, KuSG Leimen und der TSV Höpfingen.
Gespielt wurde in zwei Gruppen auf drei Spielfeldern im Modus „Best of Two“. Im ersten Spiel mussten die Höpfinger Mädels gegen den späteren Landespokalsieger TV Schwetzingen antreten. Trotz einer kämpferisch starken Leistung war der Gegner körperlich und spielerisch überlegen, sodass das Spiel mit 0:2 Sätzen verloren ging.
Im zweiten Spiel des Tages erging es den Höpfingerinnen ähnlich. Der spätere Finalist und Zweitplatzierte SV Sinsheim überzeugte mit starken Sprungaufschlägen, sodass nur selten ein geordneter Spielaufbau für Gegenangriffe zustande kam. Auch dieses Spiel ging mit 0:2 Sätzen verloren.
Im dritten Vorrundenspiel traf man auf die SG DJK/TSG Bruchsal, die am Ende den fünften Platz belegte. Mit neu gesammelten Kräften wollte man den Gegner bezwingen. Dies gelang jedoch nur im zweiten Satz, der von einem offenen Schlagabtausch in Angriff und Abwehr geprägt war. Im entscheidenden dritten Satz stellte Bruchsal sein Team um und gewann diesen, sodass das Spiel mit 1:2 Sätzen verloren ging.
Damit blieb nur noch das Platzierungsspiel um Platz 7 gegen SV Walldorf 2. Bereits der erste Satz begann turbulent mit einem offenen Schlagabtausch, bei dem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Die heimischen Zuschauer ließen sich von dem Einsatz der Mädels mitreißen und feierten jeden Punktgewinn mit Laola-Wellen auf der Tribüne – eine Stimmung, wie man sie lange nicht mehr erlebt hatte. Beflügelt davon gewannen die Höpfingerinnen den ersten Satz.
Der zweite Satz verlief ähnlich, jedoch zeigten die Walldorferinnen mehr Durchsetzungsvermögen und sicherten sich diesen Durchgang. Im entscheidenden dritten Satz häuften sich die Fehler auf Höpfinger Seite, und das Team fand nicht mehr zu seinem Spiel zurück. Am Ende verlor man unglücklich mit 1:2 Sätzen.
Zwar belegte man den letzten Platz, konnte jedoch mit erhobenem Haupt zufrieden sein. Man muss berücksichtigen, dass die Mannschaft ihre erste Saison in dieser Formation spielte und gegen deutlich eingespieltere sowie körperlich überlegene Gegnerinnen antrat.
Für den TSV Höpfingen spielten:
Lilli Böhrer, Sophia Kraft, Leya Farrenkopf, Theresa Pogorzelski, Alina Kasper, Emelie Kraft, Larissa Wagner, Pan-in Phakhaon und Lena Dörr.
Es fehlten: Ronja Meisel, Ylvie Weidner, Rosalie Watzlawek.

