Die Zeit der Rechenschieber beginnt

Der SV Großeicholzheim (gelb) will am Wochenende seine gute Form auch gegen Hettigenbeuern beibehalten. Foto: Klaus Narloch

Acht Teams müssen noch um den Ligaverbleib zittern, auch im Kampf um die Aufstiegsrelegation geht es eng zu

Buchen. (mami) Die Saison geht in die heiße Phase und so langsam aber sicher geht auch das Rechnen bei den Zuschauern und Spielern los. Wer benötigt wie viele Punkte, um die Klasse zu halten, oder doch noch in den Kampf um die Aufstiegsplätze einzugreifen. Fakt ist seit dieser Woche: Der FC Donebach wird mit dem FC Schloßau fusionieren und sein Aufstiegsrecht am Ende der Saison nicht wahrnehmen (siehe Text oben). Bedeutet für die Liga: Der zweite Tabellenplatz berechtigt zum direkten Aufstieg in die Kreisliga, während der Drittplatzierte die Chance in der Relegation bekommt.

TSV Mudau II – FC Schweinberg: Kein Sieg aus den letzten fünf Spielen, dazu Platz drei an die SG Erftal verloren. Bei Coach Ulli Binnig und dem TSV Mudau II ist aktuell der Wurm drin. Der Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, der am Ende der Runde zum direkten Aufstieg berechtigen würde, beträgt aktuell bereits sieben Zähler. Gegen den FC Schweinberg gilt daher die Devise: Alles auf Sieg. Die gilt gleichermaßen allerdings auch für die Gäste. Denn auch wenn bereits feststeht, dass die Schweinberger in der nächsten Saison keine eigenständige Mannschaft mehr melden werden, wird man sich beim letztjährigen Kreisligisten wohl nicht als Tabellenletzter zurückziehen werden wollen.

SpG Adelsheim/Oberkessach – SV Seckach: Zu spät wachte die SpG vergangene Woche gegen Erftal auf. Nach einem 0:3-Rückstand kamen die zwei Treffer von Thomas Ebel zu spät, um noch etwas Zählbares zu holen. Dadurch bleibt die Ausgangslage weiter angespannt, denn der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt weiterhin nur ein mageres Pünktchen. Da würde ein Sieg gegen Seckach sicherlich gut tun, allerdings kommen die Gäste mit gehörig Selbstvertrauen, nachdem man vergangene Woche die SpG Sindolsheim/Rosenberg II deutlich mit 5:0 abfertigte. Dadurch hat der SVS plötzlich nur noch einen Punkt Rückstand auf Platz drei, der, nachdem bekannt wurde, dass der FC Donebach bei einer möglichen Meisterschaft auf sein Aufstiegsrecht verzichten würde, zur Relegation berechtigen würde. Diese Chance wird man sich im Seckacher Lager wohl kaum entgehen lassen wollen.

FC Bödigheim – SG Erftal: Mischt sich der FC Bödigheim noch einmal aktiv ins Aufstiegsrennen ein? Nachdem man vergangene Woche dem FC Donebach einen Punkt abtrotzte, könnte man nun der nächsten ambitionierten Mannschaft einen Strich durch die Rechnung machen. Allerdings ist die SGE aktuell stark unterwegs, überholte am letzten Spieltag Mudau II und steht auf Platz drei. Diesen will man nun natürlich auch verteidigen, weshalb eine Niederlage in Bödigheim fast schon verboten ist.

SpVgg Hainstadt II – FC Donebach: Das war mal ein Statement. Und dazu noch ein ganz wichtiges. Mit 5:0 besiegte Hainstadt II vergangene Woche die SpG Leibenstadt/Sennfeld II und setzte sich damit auf sechs Punkte von der Abstiegsrelegation ab. Die kommende Aufgabe wird für Coach Ilker Yolcu und seine Jungs allerdings ungleich schwieriger. Denn auch wenn der FC Donebach im nächsten Jahr mit dem FC Schloßau fusionieren wird, der Vorsprung auf Platz zwei nach dem 1:1-Unentschieden gegen Bödigheim „nur“ noch fünf Punkte beträgt, zweifelt wohl kaum jemand mehr an der Meisterschaft des FCD. Sollte der SpVgg allerdings die Überraschung gelingen, könnte das schon eine kleine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt sein.

TSV Buchen II – SpG Leibenstadt/Sennfeld II: Im Duell der beiden Aufsteiger geht es um extrem wichtige Punkte im Ligakeller. Zwar beträgt der Vorsprung des TSV auf die SpG fünf Punkte, die Gäste könnten bei einem Sieg aber möglicherweise den Relegationsplatz verlassen. Das Hinspiel entscheiden die Buchener deutlich mit 3:0 für sich, allerdings war da auch die Ausgangslage – die SpG belegte schon etwas abgeschlagen den letzten Platz – eine andere. In der Rückrunde scheint man den berühmten Schalter gefunden zu haben und hat nun durchaus die Möglichkeit, die Liga zu halten. Die Zuschauer dürfen sich also womöglich auf ein hart umkämpftes Spiel einstellen.

FC Hettingen – TSV Höpfingen II: Einen großen, womöglich schon vorentscheidenden, Schritt in Richtung Klassenerhalt könnte der FC Hettingen machen. Mit einem Sieg über den TSV Höpfingen II müsste man zwar noch auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen, könnte aber fast schon sicher für die nächste Saison in der Kreisklasse A planen. Völlig befreit können dagegen die Gäste aufspielen, für die es im Saisonendspurt wohl nur noch darum geht, den ein oder anderen Platz weiter nach oben zu klettern.

SV Großeicholzheim – SV Hettigenbeuern: 65 Minuten lieferte der SV Großeicholzheim eine bärenstarke Leistung gegen die SpG Oberwittstadt II/Ballenberg ab, führte völlig verdient mit 4:0. Nach dem Anschlusstreffer der SpG schlich sich dann allerdings etwas der Schlendrian ein. Diesen gilt es gegen den SV Hettigenbeuern am Wochenende über die komplette Spielzeit zu vermeiden. Denn, dass der HSV immer für einen Treffer gut ist, bekam am letzten Wochenende auch der TSV Mudau II beim 1:1-Unentschieden zu spüren. Während der SVG mit einem Sieg seinen zweiten Tabellenplatz weiter festigen will, brauchen die Gäste Punkte, um für mehr Sicherheit im Kampf um den Klassenerhalt zu sorgen. Von einem lockeren Auslaufen zum nahenden Saisonende kann also nicht die Rede sein.

SpG Sindolsheim/Rosenberg II – SpG Oberwittstadt II/Ballenberg: Während die SpG trotz ihrer 1:4-Niederlage gegen den SV Großeicholzheim völlig befreit und ohne Druck aufspielen können, steckt die Heim-SpG weiter tief im Tabellenkeller. Der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt zwar nur einen Zähler, allerdings muss man, um dieses auch zu erreichen, dringend wieder selbst Punkte einfahren. Dafür wird eine ganz andere Leistung nötig sein, als vergangene Woche beim 0:5 gegen den SV Seckach. Ganz schwierig könnte es werden, sollte die Konkurrenz punkten, man selbst aber leer ausgeht. Das Motto bei Coach Nils Pollak wird also lauten: Verlieren verboten.

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