Knifflige Aufgaben im Abstiegskampf

Knifflige Aufgaben im Abstiegskampf

Buchen. (mami) Vor allem, weil es zwischen den Verfolgern des Spitzenreiters sehr eng zu geht, kommt es aktuell fast jede Woche dazu, dass einzelne Spiele über den weiteren Saisonverlauf bestimmen. Aber auch im Abstiegskampf liegen vor allem der SV Seckach und die Eintracht Walldürn noch nah beieinander, so dass ein Sieg ein kleiner Befreiungsschlag sein könnte, eine Niederlage aber auch bedeuten würde, dass man den Kontakt zum rettenden Ufer vorerst verlieren würde.

FC Zimmern – SV Seckach: Bisher wird FCZ-Coach Nico Kipphan zufrieden sein mit dem Jahr 2024. Seine Mannschaft verlor in der Rückrunde noch kein Spiel. Zwei Siege und das Remis vergangene Woche gegen Waldhausen/Laudenberg sorgten dafür, dass die Zimmerner mittlerweile elf Punkte Vorsprung auf die Walldürner Eintracht hat, die den vorletzten und damit den Relegationsplatz einnimmt. Etwas anders sieht da die Lage beim Ortsnachbarn aus Seckach aus. Der Aufsteiger konnte überhaupt erst zwei Siege in der gesamten Saison einfahren, dem gegenüber stehen bereits 15 Niederlagen. Der SV Seckach belegt momentan den letzten Tabellenplatz, die Lage ist allerdings nicht aussichtslos. Nur einen Punkt trennt den SVS vom Relegationsplatz. Es ist also noch alles drin, dafür sollten aber endlich einmal Siege her. Gute Erinnerungen dürfte man ans Hinspiel haben, den eben einen seiner zwei Siege fuhr man ausgerechnet gegen Zimmern ein. Ob das heute Abend wieder gelingt, muss auch aufgrund der starken FCZ-Form der letzten Wochen, erst einmal abgewartet werden.

SV Schlierstadt – SpG Schloßau/Donebach: Begonnen hat die Rückrunde für den SV Schlierstadt nicht gerade nach Wunsch. Immerhin folgte auf Niederlagen gegen den TSV Buchen und Höpfingen vergangene Woche der erste Sieg der Rückrunde gegen Walldürn. Am Samstag dürfte die Aufgabe allerdings ungleich schwerer werden, denn niemand geringeres als der Tabellenführer ist in Schlierstadt zu Gast. Christian Schäfer und seine Mannschaft basteln seit längerer Zeit am direkten Wiederaufstieg und haben bereits vier Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger. Die letzte Niederlage liegt dabei schon etwas zurück: Am 8. Oktober verlor man zuletzt in der Liga. Klar, dass man dieses Erlebnis weiterhin so lange wie möglich weiter aufschieben würde. Beim SV Schlierstadt müsste wohl schon alles zusammenlaufen, will man dem Favoriten ein Bein stellen.

SpG Krautheim/Westernhausen – SpVgg Hainstadt: Lange sah es tatsächlich so aus, als würde die SpVgg über den SV Seckach stolpern, ehe Benedikt Pahl zehn Minuten vor dem Ende die Wende einläutete, und die Hainstädter am Ende doch noch mit 3:1 als Sieger vom Feld gingen. Nachdem der Pflichtsieg gegen das Schlusslicht also doch noch gelang, wartet nun allerdings ein etwas anderes Kaliber: Die SpG Krautheim/Westernhausen trotzte letzte Woche Schloßau/Donebach ein 1:1-Remis ab und bleibt weiter erster Verfolger des Spitzenreiters. Und das obwohl man auf Spielertrainer Max Schmidt, in der Hinrunde mit Abstand bester Scorer der SpG, verzichten muss, der mit einem Kreuzbandriss lange ausfällt. Dafür springt die restliche Mannschaft in die Bresche, wie zum Beispiel Marius Schmitt, der in den letzten drei Spielen jeweils einmal traf. Einziger Wermutstropfen der SpG dürfte sein, dass man gegen Hainstadt auf Sturmtank Felix Bissinger verzichten muss, der sich letzte Woche im Topspiel eine gelb-rote Karte abholte und gesperrt ist.

VfB Altheim – Eintracht Walldürn: Zwölf Spiele ohne Niederlage: Beim VfB Altheim könnte es sein, dass einige bereits vergessen haben, wie es sich anfühlt, zu verlieren. Überhaupt verloren die Altheimer erst zwei Spiele in der gesamten Saison, spielten aber eben auch sechsmal Remis, weshalb es (noch) nicht für ganz vorne reicht. Aus Altheimer Sicht dürfte diese Serie natürlich dennoch gerne weitergehen, am liebsten mit drei Punkten gegen die Eintracht aus Walldürn. Die hat im Gegensatz zum VfB bereits 14 Niederlagen in der Statistik stehen. Das große Problem in Walldürn ist die eigene Defensive. Über drei Gegentreffer kassiert man pro Spiel – eindeutig zu viele. Im Walldürner Lager wird man sich wohl bereits jetzt die Frage stellen, wie man da die VfB-Offensive um Toptorjäger Elias Weber (20 Saisontore) stoppen soll. Am Hinspiel sollte man sich diesbezüglich besser nicht orientieren, denn da verlor man zu Hause mit 1:4.

SpG Götzingen/Eberstadt – TSV Höpfingen: Die Tormaschinerie der SpG schlug letzte Woche einmal mehr zu. Beim TSV Buchen gewann man mit 6:3, Alexander Häfner traf gleich dreifach. Auch deshalb dürfte das Aufeinandertreffen mit dem TSV Höpfingen so interessant werden, denn die „Höpfemer“ stellen mit 23 Gegentreffern die beste Defensive der Liga. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 2:2, der TSV holte dabei zweimal einen Rückstand auf. Auch die Tabellenkonstellation bringt Brisanz in die Partie, denn mit einem Sieg könnte die SpG nach Punkten mit dem TSV gleichziehen. Andererseits könnte sich der TSV eben auch weiter absetzen und seinerseits bei entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz noch weiter nach vorne rücken. Bleibt also abzuwarten, ob Angriffspower oder Defensive Stabilität das bessere Ende für sich haben.

SV Großeicholzheim – TTSC Buchen: Der Rückrundenstart lief so gar nicht nach dem Geschmack der SVG-Anhänger. Erst musste man den Auftakt gegen Hainstadt absagen, dann setzte es eine Derbyniederlage gegen Zimmern und vergangene Woche kassierte man erst in der Nachspielzeit den 3:3-Ausgleichstreffer im nächsten Derby gegen Heidersbach/Bödigheim. Der TTSC hingegen war vergangene Woche spielfrei und konnte davor aus zwei Partien immerhin einen Sieg einfahren. Da nur zwei Punkte zwischen beiden Mannschaften liegen, kann man davon ausgehen, dass es eine enge Angelegenheit geben dürfte. Zwar behielt der SVG im Hinspiel mit 4:0 die Oberhand, allerdings zeigt die Formkurve des Aufsteigers aktuell eher nach unten. Daher sollte man sich vom deutlichen Hinspielerfolg nicht blenden lassen, zumal klar ist, dass der TTSC weiter punkten will, um endgültig nichts mehr mit der Abstiegszone zu tun zu haben.

SpG Waldhausen/Laudenberg – SpG Heidersbach/Bödigheim: Zwar fuhr man am Ende keine drei, sondern einen Zähler ein, dennoch war man in Heidersbach und Bödigheim mit dem 3:3 im Derby gegen Großeicholzheim nicht unzufrieden. Die Mannschaft kämpfte aufopferungsvoll und legte eben die Attribute an den Tag, die es im Abstiegskampf braucht. Die werden auch am Wochenende wieder gefordert sein, denn mit Waldhausen/Laudenberg trifft man auf einen direkten Konkurrenten, an den man bei einem Sieg auf einen Zähler heranrücken könnte. Das will man bei der Heimelf natürlich tunlichst vermeiden, dann man kann die Punkte selbst eben so gut gebrauchen. Mal sehen, welches der beiden Teams den Abstiegskampf am Ende mehr annimmt.

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