Oben und unten ist noch alles offen

Oben und unten ist noch alles offen

Buchen. (cha) Spannung bis zum Schluss verspricht die diesjährige Kreisligasaison – und das oben und unten. Zu verdanken hat man das den Teams, die im Gleichschritt ihre Bahnen ziehen. Für die Top drei, Götzingen/Eberstadt, Höpfingen und Schloßau/Donebach ist das noch relativ entspannt, aber da auch Seckach und Walldürn im Tabellenkeller konstant geringe Punkteausbeute einfahren, ist auch der Abstiegskampf noch völlig offen.

Einen Ausschlag könnte es aber am kommenden Sonntag geben, denn die SpG Götzingen/Eberstadt muss zum SV Seckach. Krasser könnten die Gegensätze wohl kaum sein, beispielsweise hat Felix Holderbach mit 26 Buden allein mehr Tore erzielt als die gesamte Elf des SV Seckach. Die Spielgemeinschaft stellt ja ohnehin die mit Abstand beste Offensive der Liga und hat schon die 100-Tore-Marke geknackt. Die letzten fünf Partien wurden allesamt gewonnen, der Pokalsieg gab zusätzlich Auftrieb und nun soll natürlich noch das Double her. Ausrutscher darf sich die Beckmann-Truppe aber nicht leisten, die Verfolger lauern auf ihre Chance. Von allen Teams im Tabellenkeller hat der SV Seckach noch die beste Abwehr, und auf Andreas Götz und seine Vorderleute wird auch am Sonntag sicher genug Arbeit zukommen. Mal sehen, ob sie hinten dichtmachen und so eine Überraschung landen können.

Eine Überraschung wäre auch ein Heimsieg des SV Großeicholzheim gegen den TSV Höpfingen, denn die Schwarz-Gelben haben in der Rückrunde erst zwei Siege eingefahren. Da man in der Vorrunde aber sieben Dreier holte, ist die Lage für Malte Modersohns Kicker dennoch komfortabel. Man hat erst 40 Gegentore bekommen, ein echt stabiler Wert, aber da die Stürmer vorne oft Ladehemmung hatten, gelangen nur 36 eigene Tore, daher ist nicht mehr als Platz Zehn drin. Auf die Abwehr wird es auch gegen Höpfingen ankommen, der Ligazweite kommt mit der Empfehlung eines klaren 6:1 gegen TTSC Buchen nach „Eichelze“. Für die Frankonia zählen in den letzten beiden Spielen nur Siege, dann hat man zumindest die Relegation sicher bzw. kann aufgrund des vermeintlich leichteren Programms noch auf die Meisterschaft spekulieren.

Auf die Meisterschaft spekuliert man in Heidersbach und Bödigheim schon lange nicht mehr, dank des Sieges im Sechs-Punkte-Spiel zuletzt in Walldürn kann man zumindest kurz Luft holen im Abstiegskampf. Wobei es die letzten beiden Spiele nochmal in sich haben, am Sonntag empfängt man nämlich den Tabellendritten, die Spielgemeinschaft Schloßau/Donebach. Und in diesen Orten wird definitiv noch spekuliert, die kleine Schwächephase ist überwunden und der Abstand nach ganz oben noch nicht zu groß. Bester Beweis: Der FC Zimmern, eine der stärksten Mannschaften der Rückrunde, wurde in der Vorwoche mit 7:1 abgefertigt, beide Trainer trafen, Jan Gornik schnürte einen Doppelpack. Die Ausgangslage ist also klar, die Gäste müssen gewinnen, wollen sie oben dran bleiben, das Heimteam kann mit einem Punkt den Klassenerhalt feiern.

Zum Feiern besteht bei den Teams aus Krautheim/Westernhausen und Altheim kein Grund. Durch eine 5:3-Niederlage nach 0:2-Führung in Schlierstadt kann die Spielgemeinschaft das Rechnen aufgeben, das Rennen um die Podiumsplätze ist gelaufen. Dennoch spielt die Tittl-Elf eine gute Runde, und wer weiß, was ohne die Verletzung von Max Schmidt noch möglich gewesen wäre. Von dessen Verletzung profitierte auch Elias Weber, denn der Altheimer führt mit starken 31 Treffern die Torjägerliste an und ist heißer Anwärter auf diesen Titel. Die Fans aus beiden Lagern erwartet also ein Spiel, in dem es zwar um nichts mehr geht, aber das gerade deshalb unterhaltsam werden könnte, da beide befreit aufspielen können.

Zwei Teams, die die Mehrzahl ihrer Punkte nach der Winterpause holten, treffen in Zimmern aufeinander. Die Gäste aus Hainstadt holten 2024 bislang 23 Punkte, in der Vorrunde „nur“ 20. Einen gewaltigen Aufschwung erlebte dagegen der FCZ, denn auf magere elf Punkte vor dem Winter folgten starke 24 Zähler in diesem Jahr, was in der Rückrundentabelle Platz drei bedeutet. Doch erstens wird immer am Ende abgerechnet, und zwar nach allen Spielen, und zweitens ist sowohl bei Nico Kipphans FC Zimmern als auch bei Martin Bujaks SpVgg der ganz große Schwung wieder abhanden gekommen, die letzten drei Partien verliefen eher semi erfolgreich. Ein Erfolgserlebnis wäre daher wohl beiden willkommen, um positiv gestimmt ins Finale zu treten.

Stimmungsaufheller könnten aber auch Dominik Reichert und Björn Felch für ihre Teams vertragen. Die SpG Waldhausen/Laudenberg kam in der Vorwoche beim Spitzenreiter und die Räder und auch der TSV Buchen blieb sieglos, über ein 1:1 gegen Großeicholzheim kam man nicht hinaus. Trotz frustreicher Vorwoche können beide Vereine entspannt auf die Tabelle blicken, denn die SpG ist bereits gesichert und kann auch nächstes Jahr Kreisliga spielen und für den TSV geht es nur noch um die Platzierung, die aber letztlich keine Bedeutung mehr hat. Apropos Kreisliga: Waldhausen/Laudenberg wird die kommende Runde mit einem neuen Mann an der Seitenlinie angehen, die Ära Dominik Reichert endet nach der Runde, darauf hat man sich kürzlich verständigt.

Planen kann man bei der Walldürner Eintracht aktuell noch nicht. Man ist zwar Letzter, allerdings punktgleich mit dem Vorletzten Seckach, und auch der Sprung auf Rang 13 ist – zumindest rechnerisch – noch möglich. Damit aus der rechnerischen Möglichkeit auch praktischer Nutzen folgt, muss die Mannschaft allerdings punkten, und das gelang im bisherigen Saisonverlauf eher unterdurchschnittlich: 10 Punkte aus 26 Partien sind eine magere Ausbeute, aber wer nur 27 Tore erzielt, kann auch nicht viel mehr erwarten. Zumindest 90 Minuten Kampf und Einstellung erwarten die Fans und das Trainerteam, und die Moral stimmt auch, was einzelne Ergebnisse belegen. Wenn man am Sonntag zum TTSC Buchen reist, geht es gegen eine Elf, die auch nicht gerade erfolgsverwöhnt ist, zuletzt setzte es eine Klatsche in Höpfingen, die noch verdaut werden muss. Selim Erdems Trumpf heißt aber Ismail Sen: einer der Topstürmer der Kreisliga schnürt für die Buchener die Kickschuhe und hat nahezu die Hälfte aller Tore seines Teams erzielt. Gelingt es der Walldürner Abwehr, ihn zu stoppen, gelingt womöglich der nächste Punktgewinn, der ein enorm wichtiger wäre.

 
 
 
 
 
 

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