Alle Augen auf das Spitzenspiel

er SV Schlierstadt (weiß) bekommt es bereits heute Abend mit dem formstarken FC Zimmern zu tun. Hainstadt (rosa) muss zum VfB Altheim. Foto: Klaus Narloch

Buchen. (cha). Ein souveränes Führungsduo, ein schwächelnder Verfolger und weiter Spannung im Tabellenkeller – das letzte Wochenende bescherte nicht nur Ostereier, sondern auch spannende Ergebnisse in der Buchener Kreisliga. Oben wie unten ist es spannend, am Samstag dürften aber alle Augen auf das Sportgelände in Götzingen gerichtet sein. Setzt die Heimelf ihre Siegesserie fort, rückt man bis auf einen Punkt an die Tabellenspitze heran – bei einem Spiel weniger. Aber auch sonst verspricht der Spieltag wieder spannende Partien.

SpG Götzingen/Eberstadt – SpG Schloßau/Donebach: Das Gipfeltreffen der Liga steigt bereits am Samstag in Götzingen, wo der Zweite den Ersten empfängt. Für Unterhaltungswert war in den bisherigen Spielen der Gastgeber stets gesorgt, das Team von Andreas Beckmann netzte bereits 71 mal ein – Ligabestwert. Drei Siege in Serie, zuletzt ein klares 5:0 in Walldürn sorgen für Selbstvertrauen, Topstürmer Felix Holderbach schnürte einen Doppelpack. Außerdem gilt es noch, die Scharte aus dem Hinspiel auszuwetzen, beim 6:2 in Donebach gab es überhaupt nichts zu ernten – das dürfte zusätzlich motivieren im Kampf um die Tabellenspitze. David Keller im Kasten des Spitzenreiters darf sich also auf einen unterhaltsamen Nachmittag freuen, Angst und Bange muss ihm aber nicht sein. Zusammen mit seinen Vorderleuten stellt er die beste Abwehrreihe der Kreisliga, und darauf setzt Coach Christian Schäfer auch für die restlichen Partien. Florian Brestovci, der seine Elf in der Vorwoche auf die Siegerstraße brachte, hat besonders gute Erinnerungen an den nächsten Gegner, denn in der Vorrunde gelang ihm beim erwähnten Kantersieg ein Dreierpack.

SpG Krautheim/Westernhausen – SpG Heidersbach/Bödigheim: Zu behaupten, es liefe rund bei der SpG Krautheim/Westernhausen, würde man heutzutage als „Fake News“ bezeichnen. Der letzte Sieg ist schon vier Wochen her, die letzten beiden Spiele wurden verloren, gegen Zimmern sogar unerwartet deutlich. Schmerzlich vermisst wird der stürmende Co-Trainer Max Schmidt, der zwar mit 22 Buden noch immer die Torjägerliste anführt, aber in diesem Jahr verletzungsbedingt noch kein Spiel absolvieren konnte. Dank der guten Vorrunde ist man zwar noch im Rennen, aber bleiben die Siege weiter aus, ist das bald vorbei. Der nächste Gegner sprüht allerdings auch nicht gerade pures Selbstvertrauen, die SG ist seit fünf Spielen sieglos, und gegen das damalige Schlusslicht Seckach musste der Berichterstatter eine verdiente Niederlage attestieren. Zum Relegationsplatz hat man nun nur noch ein Minimalpolster, vielleicht gelingt gegen die außer Tritt geratene Elf von Pascal Tittl der Befreiungsschlag.

VfB Altheim – SpVgg Hainstadt: Nichts zu holen beim Tabellenführer, so lautet kurz und knapp das Fazit der Altheimer zu ihrem Ausflug nach Donebach. Dennoch steht die Beier-Truppe weiterhin auf Rang fünf, der Sprung nach weiter oben muss also warten. Trifft Goalgetter Elias Weber mal nicht, wird es gleich schwerer, zu gewinnen – der Stürmer hat nahezu die Hälfte aller Tore seines Teams erzielt. Wenn man nun den direkten Tabellennachbarn aus Hainstadt empfängt, hat man zumindest defensiv klare Vorteile, 29 Gegentore sind ein guter Wert. Dennoch gehen die Trainer Bujak und Pahl mit ihren Kickern der Spielvereinigung selbstbewusst ins Rennen, schließlich ist man seit fünf Spielen unbesiegt, vier davon wurden gewonnen. Dies und die Aussicht, durch einen Sieg am Gegner vorbeiziehen zu können, dürfte Motivation genug sein.

TSV Buchen – Eintracht Walldürn: Der TSV begrüßt die Eintracht und dabei stehen sich zwei Teams gegenüber, die zuletzt nicht gerade vom Erfolg geküsst waren. Die Buchener mussten zwei Niederlagen in Serie einstecken, beim Topteam aus Höpfingen ging man in der Vorwoche zwar schnell in Führung, hielt aber nicht durch und verlor am Ende doch klar. Will man nicht riskieren, in der Tabelle wieder zurückzufallen, sollte also dringend mal wieder ein Dreier her und dafür stehen die Chancen auf heimischen Grün deutlich besser als in der Fremde. Und auch der nächste Gegner gehört eigentlich in die Kategorie „muss man schlagen“. Aber Vorsicht, obwohl die Walldürner bislang eine Saison zum Vergessen erleben, gelingt hin und wieder ein Lichtblick, Pleiten wie gegen den Tabellenzweiten werden da schnell beiseite gewischt. Und da die Lage im Tabellenkeller noch nicht aussichtslos ist, werden Fritsch, Ekinci & Co. auch beim Nachbarn alles geben.

SV Schlierstadt – FC Zimmern: Nach einem Rückstand noch Remis gespielt gegen einen Gegner, der einen Lauf hat – Coach Sebastian Fuchs dürfte zufrieden aus Hainstadt zurückgekehrt sein. Das war insgesamt erst das zweite Unentschieden des SV in dieser Runde, man verharrt damit in der Tabellenmitte. Auf heimischem Rasen fühlt man sich aber einen Tick wohler und kann am Freitagabend also guten Mutes den FC Zimmern empfangen. Aber: Der FC hat zwar auswärts nur halb so viele Spiele gewonnen wie daheim, ist aber seit fünf Spielen ungeschlagen, viermal ging man gar als Sieger vom Platz. Die Truppe von Nico Kipphan und Fabian Gruber hat mit dieser Serie, die übrigens Platz eins in der Rückrundentabelle bedeutet, genügend Punkte zwischen sich und die Gefahrenzone gebracht, sodass man entspannt aber motiviert in die kommenden Spiele gehen kann.

SpG Waldhausen/Laudenberg – SV Großeicholzheim: Flutlichtduell mit dem Nachbarn heißt es am Freitagabend in Waldhausen. Der SVG ist allerdings aktuell nur geografischer Nachbar der Spielgemeinschaft, was die Tabelle angeht trennt die beiden Teams einiges. Zu allererst natürlich Punkte, zehn Zähler hat die Elf von Malte Modersohn mehr auf dem Konto als die Truppe von Dominik Reichert, die Aufsteiger liegen mit Rang neun voll im Soll und treten ausgeruht, sorgenfrei und mit einer starken Defensivabteilung im Rücken den Kurztrip an. Kurios dabei: Die Gastgeber haben sogar mehr Treffer erzielt als die Gäste, aber eben auch doppelt so viele eingefangen. Vieles spricht also für die Schwarz-Gelben, doch in Vorrunde behielten die Gastgeber relativ klar die Oberhand…

SV Seckach – TTSC Buchen: Endlich: Das kollektive Aufatmen und die Steine, die den Spielern des SV Seckach am Ostermontag von den Herzen gefallen waren, hat man wohl weit über den Bödigheimer Sportplatz hinaus gehört. Der SV hat sich also noch nicht aufgegeben im Kampf um den Verbleib in der Kreisliga, Zusammenhalt und Motivation der Truppe stimmen. Gegen Mustafa Erkens TTSC sollte man aber bestenfalls nachlegen, um den Sieg zu vergolden und womöglich die Abstiegszone zu verlassen. Kein leichtes Unterfangen, aber zumindest können die Gäste nicht die Karte „Kunstrasen“ ziehen, sondern die Kreisstädter müssen auf gewöhnlichem Grün antreten. Dies gelang zuletzt nur mäßig, die letzten beiden Spiele endeten jeweils unentschieden. Zeit also, mal wieder drei Punkte einzufahren und aufgrund der Tabellensituation geht der TTSC auch als Favorit ins Spiel.

 
 
 
 
 

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