Der Jäger ist nun Gejagter

Der Jäger ist nun Gejagter

Die SG Erftal hat einen Zähler Vorsprung und will beim Letzten in Höpfingen die Tabellenführung verteidigen

Buchen. (mami) Vorne bleibt es beim Zweikampf um die Tabellenspitze, auch wenn die SG Erftal seit der letzten Woche nicht mehr der Jäger, sondern der Gejagte ist. Die SpG Rippberg/Wettersdorf-Glashofen wird nach der ersten Saisonniederlage in Hainstadt heiß auf Wiedergutmachung sein. Im Tabellenkeller hingegen drohen der TSV Höpfingen II und Schloßau/Donebach II schon vor der Winterpause den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren.

SpG Oberwittstadt II/Ballenberg – SpG Adelsheim/Oberkessach: Nach der Niederlage gegen Gommersdorf II haben die Gäste etwas den Anschluss nach oben verloren. Wirklich Kopfzerbrechen wird man deshalb in Adelsheim und Oberkessach allerdings nicht haben, denn vor der Runde war das klare Ziel, eine ruhigere Saison, als in den letzten beiden Jahren zu spielen. Und dabei liegt man aktuell mit Platz vier mehr als nur auf Kurs. Mit Siegen gegen Topteams wie Mudau II hat man außerdem bewiesen, zu was man fähig ist, auf die SpG Oberwittstadt II/Ballenberg wird also eine ganz schwere Aufgabe zukommen.

TSV Höpfingen II – SG Erftal: Die Rollen sind wohl klar verteilt, wenn der Erste aus dem Erftal beim Letzten in Höpfingen gastiert. Beim TSV läuft bisher so rein gar nichts zusammen, während die SGE vergangene Woche den Patzer von Rippberg/Wettersdorf-Glashofen nutzte und sich an die Tabellenspitze setzte. Dass also ausgerechnet jetzt die Trendwende bei den Höpfingern eintritt, darf durchaus bezweifelt werden. Zumal die Erftäler den besten Angriff der Liga stellen, der wohl auch gegen das Schlusslicht alles daran setzen wird, die Torausbeute weiter nach oben zu schrauben.

TSV Buchen II – SpG Osterburken II/Bofsheim: Nur ein Sieg gelang dem TSV Buchen II aus den letzten fünf Spielen. Immerhin zwei Siege fuhr in der gleichen Zeit die SpG ein, darunter vergangene Woche ein 4:1-Sieg über die SpG Oberwittstadt II/Ballenberg. Der Aufsteiger scheint sich wohl zu fühlen in der neuen Liga. Damit das Odenwaldstadion in Buchen nicht zu Wohlfühloase für die Gäste wird, muss Coach Wladimir Bichler ein Rezept finden, seine Truppe wieder auf Kurs zu bringen. Denn man liegt zwar auf Platz zehn, hat allerdings nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.

VfR Gommersdorf II – TSV Mudau II: Der TSV Mudau II ist so etwas wie die Wundertüte der bisherigen Saison. Vor der Runde rechneten nicht wenige damit, dass die Mannschaft von Coach Ulli Binnig mit um den Aufstieg spielen wird. Allerdings lässt diese bisher die dafür nötige Konstanz so etwas vermissen. Auf überragende Siege, wie zum Beispiel dem 7:1 gegen Hettigenbeuern, folgen immer wieder unerklärliche Aussetzer, wie die 0:4-Klatsche gegen Aufsteiger Ahorn. Etwas besser läuft es da beim VfR, der sich als Absteiger relativ schnell in der neuen Liga zurecht gefunden hat und auf Platz drei rangiert. Allerdings liegt man nur zwei Zähler vor dem TSV, der mit einem Sieg folgerichtig an den Jagsttälern vorbeiziehen könnte.

FC Hettingen – SV Hettigenbeuern: Seit dem dritten Spieltag ging es beim FC Hettingen stetig bergab, aktuell liegt man nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Nach zwei Siegen und einem Remis zum Start folgten sechs Pleiten, ein Unentschieden und nur noch ein weiterer Sieg. Tabellarisch sieht es zwar so aus, als hätten die Gäste solche Sorgen nicht, allerdings warten auch sie seit fünf Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Mit ein Grund dafür dürfte die angespannte Personalsituation beim HSV sein, zu viele Verletzte lassen sich beim kleinen Verein aus dem Morretal nur sehr schwer kompensieren.

SpG Schloßau/Donebach II – SpVgg Hainstadt II: Auch wenn es ein Duell zweier Tabellennachbarn aus dem Ligakeller ist, dürfte die SpVgg mit ganz breiter Brust nach Donebach reisen. Schließlich war man letzte Woche die erste Mannschaft, der es gelang die SpG Rippberg/Wettersdorf-Glashofen in dieser Saison zu besiegen. Und dieser Dreier trug dazu bei, dass man plötzlich wieder mitten drin ist, wenn es darum geht, die Abstiegsränge zu verlassen. Ein Sieg könnte die Hainstädter bis ins Mittelfeld der Tabelle hieven. Die SpG hingegen droht bei einer Niederlage schon den Anschluss zu verlieren, eigentlich gilt nur ein Sieg, um an den Nichtabstiegsplätzen dranzubleiben.

SpG Rippberg/Wettersdorf-Glashofen – SpG Sindolsheim/Rosenberg II: Drei Siege und nur eine Niederlage aus den letzten fünf Spielen sorgten dafür, dass die Gäste in etwas ruhigere Fahrwasser gelangten. Mies dürfte dagegen die Stimmung bei der Heim-SpG letzte Woche gewesen sein. Da verliert man nach neun Siegen in Serie ein einziges Spiel und direkt ist die Tabellenführung futsch. Aber alles noch kein Grund aufzugeben, noch ist die Runde lang und sowieso trennen die Hausherren und die SG Erftal an der Spitze ein mageres Pünktchen. Daher dürfte die Devise klar sein: Ein Heimsieg soll her.

 
 
 
 
 
 

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