Der MFV macht sein Meisterstück

Geschafft: Mit einem deutlichen 6:1-Heimsieg sicherte sich der FV Mosbach die Meisterschaft in der Landesliga Odenwald. Drei Spieltage vor Schluss ist die Mannschaft von Coach Dominic Krümpelbeck nicht mehr einzuholen. Foto: Weindl

Mosbach ist drei Spieltage vor Saisonende Meister in der Landesliga – Abstiegsduell in Diedesheim fiel ins Wasser

FV Mosbach – TSV Höpfingen 6:1: Mit einem klaren 6:1-Heimsieg über den TSV Höpfingen sicher sich der MFV drei Spieltage vor Schluss die Meisterschaft der Landesliga Odenwald. Die Hausherren übernahmen von Beginn an das Spiel und nach einem Foul im Strafraum verwandelte Joel Wolf den fälligen Strafstoß sicher zur 1:0 Führung (11.). Die Führung hielt nur kurz, denn nach einem abgefälschten Schuss gelang den Gästen keine sechs Minuten später der 1:1-Ausgleich. Der MFV schüttelte sich kurz und Janik Bieler brachte den MFV nach einer tollen Kombination erneut in Front. Fünf Minuten später erhöhte Max Heizmann nach einem Eckball zum 3:1-Halbzeitstand. Nach dem Wechsel bestimmte der MFV weiter das Spiel und Niklas Ebert erzielte erneut nach einem Eckball das 4:1. Die Hausherren blieben weiterhin die spielbestimmende Mannschaft und vom TSV kam in dieser Phase auch zu wenig, um die Abwehr um Silas Bittig in Gefahr zu bringen. In der 68. Minute mussten die Gäste mit zehn Mann das Spiel fortsetzen. In den Schlussminuten erhöhte Dominik Kerling mit einem Distanzschuss auf 5:1 und Dominik Schneider setzte den Schlusspunkt mit seinem Treffer zum 6:1-Endstand.

FV Mosbach: Bittig, Ebert, Frey (Kief 59.), Eitelwein, Kerling, Mohr, Martin, Heizmann, Bieler, Müller (Schneider 73.), Wolf (Knörzer 67.)

TSV Höpfingen: Haberkorn, Böhme, Hering, Nohe, Mechler, Schmitt (Bartesch 46.), Bauer, Klier (Heinrich 63.), Diehm (Dahlhues 81.), Streun (L. Kuhn 71.), Kuhn

Tore: 1:0 (11.) Wolf, 1:1 (ET, 17.) Heizmann, 2:1 (30.) Bieler. 3:1 (35.) Heizmann. 4:1 (62.) Ebert, 5:1 (88.) Kerling, 6:1 (90.) Schneider.- Schiedsrichter: Nathalie Pansch.- Zuschauer: 270

TSV Mudau – SV Neunkirchen 5:1: In einem hochklassigen Landesligaspiel gewann der TSV Mudau am Ende auch in der Höhe mehr als verdient. Dabei hatte es zu Beginn der Partie gar nicht danach ausgesehen. Die TSV-Defensive war unsortiert, brachte den Ball nicht wirklich aus der Gefahrenzone und Julian Stoitzner nutzte die Überlegenheit der Gäste mit einem sehenswerten Treffer in der siebten Spielminute. Die Gastgeber hatten allerdings die passende Antwort parat. Nur eine Minute später gelang Stefan Haber nach einem Eckball der 1:1-Ausgleich. Der TSV war nun voll im Spiel angekommen und kreierte Torchancen am Fließband. Kai Lorenz jagte das Spielgerät über das Tor (11.), Haber überlupfte Haas im Gästegehäuse und der Ball sprang ans Außennetz (21.), das Geschoss von Lorenz entschärfte Haas (22.), und der Versuch von Nico Galm zischte in der 26. Minute über die Querlatte. In der 28. Spielminute die Erlösung für die TSV-Fans, als Stefan Haber aus kurzer Distanz zur TSV-Führung traf. Der zweite Spielabschnitt gehörte nur noch dem TSV Mudau. Stefan Haber lief in der 46. Minute allein auf den Gästekeeper zu, verfehlte allerdings knapp das Tor. Dann fand das Abseitstor von Hoffmann keine Anerkennung. Die einzig nennenswerte Aktion der Gäste war Ohlhausers gewaltiger Versuch aus der 50. Spielminute, der über das Tor von Dörsam strich. Das Foul im Strafraum am Hoffmann ahndete der Unparteiische und Stefan Haber markierte seinen dritten Tagestreffer per Elfmeter. Dann stieg TSV-Abwehrspieler Daniel Knapp nach einem Eckball am Höchsten und versenkte die Kugel per Kopf zum 4:1. Das 5:1 war dann Jugendspieler Till Späth vorbehalten, nachdem Hoffmann, Galm und Haber große TSV-Möglichkeiten ausgelassen hatten.

TSV Mudau: Dörsam, Knapp (65. Späth), Hutter, Sperl (72. Sigmund), Haber, Lorenz, Allgaier, Geier, Hoffmann (83. Rosin), Galm (75. Edens), Hornbach

SV Neunkirchen: Haas (46. Bajramaj), Dim, Homoki, Hader, A-Karic, B. Karic, Stoitzner, Ohlhauser (82. Banas), Hönig, Ihrig, Lenz

Tore: 0:1 (6.) Stoizner, 1:1 (8.) Haber, 2:1 (28.) Haber, 3:1 (54.) Haber, 4:1 (57.) Knapp, 5:1 (81.) Späth.- Schiedsrichter: Freese (Neckarau).- Zuschauer: 235.

FV Reichenbuch – TSV Oberwittstadt 4:2: (MD) Der Gast war überrascht über die aufspielende Heimelf, hatte aber gleich zu Spielbeginn eine gute Möglichkeit, jedoch ging der Kopfball von Götzinger knapp übers Tor. Nur kurze Zeit später klärte Deißler vor dem einköpfbereiten Gruber nach schöner Utz-Flanke. Es spielte sich vieles im Mittelfeld ab, aber in der 21. Minute hatten die Gäste Glück, als Tomzawa nur das Außennetz traf. Im Gegenzug wurde ein Kutirov-Schuss zur Bogenlampe abgefälscht, senkte sich aber hinters Tor. In der 28. Minute klärte Lotze noch rechtzeitig einen langen Ball, nur eine Minute später rettete Lotze gegen Rolfes. In der 31. Minute jubelte der FVR als Tomizawa nur noch einschieben brauchte, nachdem sich Kadioglu beherzt durchsetzte und uneigennützig querlegte. In der 35. Minute war es Kadioglu selbst, der zum 2:0 nach mustergültigem Zuspiel einnetzte. Gleich nach Wiederanpfiff erhöhte der FVR auf 3:0 wiederum durch Kadioglu. Reichenbuch zeigte sich von der spielerischen Seite und kombinierte gut. In der 68. Minute erhöhte der FVR durch Kunzmann auf 4:0, nachdem der Gast den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte. In der 73. Minute wurde eine schöne Kombination über Tomizawa noch geklärt. Alles hatte sich mit dem beruhigenden Ergebnis bereits abgefunden, jedoch zog dann jemand bei der Heimelf den Stecker, und der Gast kam in der 75. Minute durch Kutirov zum 4:1-Anschlusstreffer und keine zwei Minuten später fiel 4:2. Dem Gast gehörte auch die letzte Viertelstunde, aber die Heimelf verteidigte tapfer. Somit wurde 4:2-Führung bis zum Schlusspfiff gehalten.

FV Reichenbuch: Lotze, Rothenberger (70 Deter), Utz, Gruber (85. Schnabel M.), Kunzmann D., Bauer, Kadioglu (59. Deter M.) , Roth, Kunzmann S., Tomizawa (76. Schnabel J.), Weiß

TSV Oberwittsatdt: Deißler, Kappes, Blatz, Zimmermann, Rolfes, Hofmann (61. Baumann), Essig, Rüttenauer, Kutirov, Häffner (46. Hornung), Götzinger (46. Günther, 66. Dörr)

Tore: 1:0 (31.) Tomizawa, 2:0 (35.) Kadioglu, 3:0 (48.) Kadioglu, 4:0 (68.) Kunzmann D., 4:1 (75.) Kutirov, 4:2 (77.) Baumann.- Zuschauer: 100.

FC Grünsfeld - 1. FC Umpfertal 2:1: In einem hart umkämpften Spiel übernahm Grünsfeld früh die Kontrolle. Durch einen Schuss von Benedikt Scherer ins kurze Eck gelang das 1:0. Die Gäste spielten jedoch mutig mit und ließen sich von dem frühen Rückschlag keineswegs beeindrucken. Sie kamen immer besser ins Spiel und glichen sechs Minuten vor der Pause durch Maximilian Dürr aus. Seinen zentral platzierten Abschluss verwandelten die Platzverhältnisse in einen unhaltbaren Gewaltschuss. Mit Beginn der zweiten Hälfte entwickelte sich dann immer mehr ein offener Schlagabtausch . Obwohl Grünsfeld optisch überlegen war, schlug das Team daraus lange Zeit kein Kapital. Dies lag auch an der gegnerischen Defensive, die aufopferungsvoll verteidigte. Durchbrechen konnte diesen Zustand eine Viertelstunde vor Schluss Andre Engert. Sein platzierter Schuss ging stramm in das untere Torwarteck. Doch Umpfertal gab nicht auf und hatte in der 90. Minute sogar den erneuten Ausgleich auf dem Fuß, Talic sicherte Grünsfeld jedoch die drei Punkte.

Grünsfeld: Talic, T. Dürr (87. von Brunn), D. Dürr, Konrad, Wagner, Müller (63. A. Albert), Seubert, B. Scherer (80. Endres), Engert, S. Scherer, T. Eckert (63. L. Albert).

Umpfertal: Nied, Oehm, D. Lorenz, D. Herrmann, F. Dürr (83. Schütz), M. Dürr (83. Tunga), Müller, Dölzer, Krenz (73. Fischer), Kuntschik, Würzberger.

Tore: 1:0 Benedikt Scherer (22.), 1:1 Maximilian Dürr (39.), 2:1 Andre Engert (74.). – Schiedsrichter: Marvin Hoffmann (Mannheim). - Zuschauer: 300.

SV Nassig - TuS Großrinderfeld 0:1: Nach der erfolgreichen englischen Woche mit sieben Punkten präsentiert sich der SVN mit neuer Aufstellung und – etwas ungewohnt – in roten Trikots. Der SV Nassig begann gut und hatte bereits in der 3. Minute eine gute Kopfballchance durch Lang. Der Gast bekam in der 5. Minute einen Freistoß am rechten Strafraum, der Ball verfehlte sein Ziel nur knapp. Im Laufe der ersten Hälfte entwickelte sich ein Spiel ohne große Höhepunkte. Der TuS versuchte seine Angriffe mit langen Bällen in die Spitze. Nassig versuchte zu spielen, war aber alles andere als zwingend und verlor im Angriff viel zu oft die Bälle. Vor allem nach vorne ging bei der Heimelf fast nichts. Durch einen schönen langen Ball in die Spitze, der überlegt zurückgelegt wurde, erzielte der Gast in der 30. Minute die Führung durch Mühleck. Nassigs Trainer versuchte die Lethargie durch einen frühen Wechsel zu beenden und brachte bereits in der 36. Minute zwei neue Spieler. Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Es war ein Spiel auf ein Tor. Großrinderfeld mauerte und Nassig versuchte alles. Aber außer einem schönen Schuss von Jan Dworschak und einer guten Parade des TuS-Keepers blieb alles nur Stückwerk. Nassig war einfach nicht zwingend genug und Großrinderfeld hatte mit seiner Defensivtaktik Erfolg. Auch eine zehnminütige Nachspielzeit änderte am Spielstand nichts.

Nassig: Floder, A Baumann (70. Dworschak), Henninger, Lausecker (70. Sock), Emrich, T. Baumann (36. Aust), Dürr, Budde. Lang, Hörner (36. Gattenhof), Schieck.

Großrinderfeld: Liebenstein, Schwab, Ille, Gernert, K. Michel, Berger, F, Richter, Schmitt, F. Michel, M. Richter (42: Kritz/90.+6 Leuchtweis), Mühleck (70. N. Michel).

Tor: 0:1 Johannes Mühleck (30.). - Schiedsrichter: Gabriel Grundl (Hoffenheim).- Zuschauer : 130.

SV Königshofen - VfR Uissigheim 1:2: Die Messestädter waren gleich gut drin im Match und ließen den Ball sauber durch die eigenen Reihen laufen. Eine gelungene Kombination über Jannis Vierneisel, der Lukas Sack auf die Reise schickte brachte die erste große Tormöglichkeit. Aber auch auf der Gegenseite brannte es lichterloh, als Maurice Lemmnitz ebenfalls freistehend vergab. Über weite Strecken bestimmte der SVK das Spiel und ging folgerichtig mit 1:0 in Führung. Ein herrlicher Steckpass von Paul Baumann nahm Jannis Vierneisel gekonnt auf und vollendete in die Maschen. Fast aus dem Nichts fiel dann doch noch vor dem Pausenpfiff der Ausgleich. Daniel Horn nutzte eine Unaufmerksamkeit in der SV-Defensive und vollstreckte eiskalt zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel verloren die Einheimischen völlig den Faden und Uissigheim kam immer besser auf. In der 59. Minute war Jonas Faulhaber per Kopf zur Stelle und auf einmal hieß es 2:1 für die Gäste. Im Anschluss warfen die Gastgeber nochmals alles nach vorne, erarbeiteten sich aber kaum zwingende Tormöglichkeiten. Uissigheim verteidigte geschickt und ließ nur wenig zu. Nach vorne war aber auch von den Gästen nur wenig zu sehen. Letztendlich war es kein unverdienter Auswärtssieg des VfR Uissigsheim.

Köngishofen: Hönig, Karim, Baumann (85. Ghirmay), Wolf, Vierneisel, M. Michelbach, Especiosa, Arias, Dauth (70. Knab), Beirich (82. Schütz), Sack (63. N. Michelbach).

Uissigheim: M. Dierhm, R. Diehm, Lennitz (67. Schipper), Schmidt, Da. Horn (85. Walz), Sladek, Faulhaber, Do. Horn (90. Kurg), Duscheck, Martin, Morawitz,

Tore: 1:0 Jannis Vierneisel (30.), 1:1 Daniel Horn (43.), 1:2 Jonas Faulhaber (59.).- Schiedsrichter: Marcel Göpferich (Büchig).– Zuschauer: 170.

TSV Rosenberg – FV Lauda 0:7: Bei herrlichem Fußballwetter und besten Bedingungen war mit dem FV Lauda die wohl offensivstärkste Landesliga-Mannschaft im Kirnaustadion zu Gast. Die ersten 20 Minuten konntet der TSV noch relativ ausgeglichen gestalten und erspielte sich die eine oder andere Offensivaktion. Sebastian Fell war es jedoch vorbehalten in der 15.Minute den Führungstreffer für die Gäste zu erzielen. Nach einer Trinkpause verlor der TSV allerdings völlig den Faden. Mit dem Anspiel nach der Trinkpause hatte ein Abwehrspieler der TSV einen Blackout und in das gewollte Rückspiel zum Torwart sprintete wiederum Sebastian Fell, der auf 0:2 erhöhte. Danach gelang beim TSV so gut wie nichts mehr. Der FV Lauda erhöhte in regelmäßigen Abständen bis zur Pause auf 5:0. In der zweiten Hälfte waren es ausschließlich die Gäste, die in die Offensive waren. Der TSV war auf Schadensbegrenzung aus, konnte jedoch nicht verhindern, dass Lauda noch weitere zwei Tore zum 7:0-.Endstand erzielte. Lediglich Daniel Breitinger kam am Ende noch zu der ein oder anderen Kopfballchance, nachdem er das Torwart-Trikot wieder mit einem Spielertrikot getauscht hatte. Der TSV war an diesem Tag zwar stark ersatzgeschwächt, doch ist mit solch einer desolaten Leistung wie in der ersten Hälfte kein Spiel zu gewinnen. Damit ist das Abrutschen auf den Relegationsplatz immer noch rechnerisch möglich.

Rosenberg: Breitinger, Mai, Grant, Schäfer (46. T. Volk), Flis (88. Stieber), Leis, Arndt (64. Ondrusch), M. Volk, Pasour, Walz (70. Lutz), Weidmann.

Lauda: Hefner, Neckermann, Schmidt, Kalicki (46. Jallow), S. Fell (80. Gerstner), Jurcevic, D. Fell (46. Mohr), Czeczatka, Fading (66. Würkner), Schädle, Schmidt.

Tore: 0:1 Sebastian Fell (15.), 0:2 Sebstian Fell (25.), 0:3 Sebastian Fell (28.), 0:4 Daniel Fell (38.) , 0:5 Daniel Fell (40.), 0:6 Goran Jurjevic (59.), 0:7 Jonas Neckermann (64.).- Schiedsrichter: Julian Rosenberger (Karlsruhe).- Zuschauer: 120

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