Die letzte Entscheidung steht an

Der TSV Höpfingen (gelb) kann trotz des sicheren Abstiegs noch einmal direkt in den Kampf um den Klassenerhalt eingreifen. Am Wochenende empfängt der TSV den VfK Diedesheim. Neunkirchen (blau) empfängt Rosenberg. Foto: Klaus Narloch

Der VfK Diedesheim benötigt gegen den TSV Höpfingen nur einen Punkt, um den direkten Klassenerhalt zu sichern und die Relegation zu vermeiden

Neckar-Odenwald-Kreis. Der letzte Spieltag der Landesligasaison 2022/23 wird über Pfingsten in drei Tranchen ausgetragen. Bereits am heutigen Freitag um 19 Uhr empfängt der FC Schloßau die SpVgg Neckarelz, eine halbe Stunde später gastiert der TSV Rosenberg beim SV Neunkirchen. Am Pfingstmontag ab 16 Uhr verabschiedet sich der FV Mosbach zu Hause in der Partie gegen den FC Grünsfeld aus der Landesliga in Richtung Verbandsliga. Während am Pfingstmontag die Begegnung des TSV Oberwittstadt mit dem FV Lauda um 15 Uhr auf dem Programm steht, werden die weiteren vier Matches um 17 Uhr angepfiffen. Für den SV Nassig ist die Runde bereit beendet, denn die Nassiger sind spielfrei.

Die Tabelle weist nach Punkten derzeit vier „Zwillingspaare“ aus. Als da wären: SV Königshofen, SpVgg Neckarelz (46 Zähler), TSV Oberwittstadt, TSV Rosenberg (41 Zähler), SV Nassig, VfR Uissigheim (39 Zähler), TuS Großrinderfeld, VfK Diedesheim (36 Zähler). Im Bereich der erzielten Goals sind der FV Mosbach und der TSV Mudau Zwillinge (102 Tore) und der VfR Uissigheim, der TSV Höpfingen sowie er FC Schloßau Drillinge (38 Treffer).

Weil in der Hinrunde die Partie des TSV Rosenberg gegen den SV Neunkirchen mehrfach ausfiel, endete die Nachholgeschichte erst am 19. April, als die Bauländer auf eigenem Terrain gegen die Elf aus dem Kleinen Odenwald mit 3:2 das bessere Ende für sich hatten. Das von TSV-Spielertrainer Daniel Breitinger in der 90. Minute erzielte Siegtor ist beiden Teams sicherlich noch in guter Erinnerung, wenn sie sich heute, also nur knapp fünf Wochen nach dem Vorrundentreffen, zum Saisonabschluss in Neunkirchen begegnen. Dass die „Neikercher“ sich für die spät zustande gekommene Niederlage revanchieren wollen, liegt auf der Hand, zumal sie überdies auf drei Zähler erpicht sind, um ihre erfolgreiche Saison auf Rang drei beenden zu können, den sie seit dem 24. Spieltag belegen. Mission bereits erfüllt, heißt es beim TSV Rosenberg, der auf einem einstelligen Tabellenplatz ins letzte Match geht. Was nicht bedeutet, dass der TSV gewillt ist, auf der anderen Neckarseite ein Geschenk abzuliefern.

Dass dem FC Schloßau eine schwere Saison bevorsteht, wurde ab dem zehnten Spieltag deutlich, an dem die Blau-Weißen auf den 16. und kurz danach auf den 17. Tabellenplatz abrutschten, auf dem sie seit Ende Oktober verharren müssen. Aufgrund der nach und nach reduzierten personellen Ressourcen wurde die Situation problematisch. Und öfter ging der FC aufgrund individueller Fehler als Verlierer vom Rasen. Doch ließen sich die Schloßauer auch dann nicht hängen, als die Chancen auf den Klassenerhalt auf den Nullpunkt gesunken waren. Zum Abschiedsspiel empfängt Spielertrainer Christian Schäfers Elf heute die SpVgg Neckarelz, deren personelle Ausstattung bereits ab Rundenbeginn knapp bemessen war, doch schafften es die Neckartäler nach Anlaufschwierigkeiten, sich konstant im Tabellenmittelfeld zu positionieren, sodass Trainer Stefan Strerath ein positives Fazit ziehen kann.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen des FV Mosbach mit dem FV Lauda hat der Kreisstadt-FV gewonnen. Ein spannendes Rennen, in dem die Pole-Position öfter wechselte, die Taubertäler jedoch dem momentan mit acht Zählern Vorsprung führenden MFV den „Siegerkranz“ nicht streitig machen konnten. Auf das am vergangenen Sonntag gegen den 1. FC Umpfertal gewonnene Heimspiel folgt zum Abschluss wiederum eine Partie auf heimischem Terrain, auf dem die Mosbacher den Tabellenfünften aus Grünsfeld empfangen. Sicherlich haben sich Trainer Dominic Krümpelbecks Meisterfußballer vorgenommen, zu Hause ungeschlagen zu bleiben und es bei nur einem Heim-Remis (1:1 gegen den SV Königshofen) zu belassen.

„Nun starten sie also, die Spiele ohne sportlichen Wert – aber wir schauen nach vorne“, war zur Partie des TSV Höpfingen gegen den SV Königshofen im „Höpfemer Sportecho“ zu lesen. Autor Gundolf „Rotschi“ Nohe konstatierte: „Heute startet die Vorbereitung auf die Kreisliga-Saison 2023/24.“ Folglich steht für die Gelb-Blauen am Pfingstmontag gegen den VfK Diedesheim wiederum eine Vorbereitungspartie auf die kommende Kreisliga-Saison auf dem Programm. Für den VfK Diedesheim stellt sich die Situation anders dar, denn der Aufsteiger denkt nicht an die Kreisliga, sondern an ein weiteres Jahr in der Landesliga, das greifbar nahe liegt. Lange schaute es so aus, als müsse der VfK eine Sonderschicht in der Relegation einlegen, doch auf den letzten Drücker erreichten die Neckartäler Tabellenposition 13, die im Falle einer Niederlage in „Höpfi“ und einem Sieg des 1. FC Umpfertal allerdings dahin wäre, weil der Mitaufsteiger aus dem Umpfertal eine deutlich günstigere Tordifferenz aufweist. Ergo fehlt Trainer Lukas Ludäschers Mannschaft ein Punkt zur absoluten Sicherheit. In der Hinrunde holte Diedesheim gegen Höpfingen durch zwei Tore des LL-Duos (Lukas Hüttler, Luca Lenz) mit 2:0 drei Punkte.

Beim TuS Großrinderfeld geht die Aufsteigerbegegnung mit dem TSV Mudau über den Rasen. Während der erfolgreiche Saisonneuling aus „Mudi“ mittels imponierender Leistungen sich im ersten Tabellendrittel eingenistet hat, sind die Großrinderfelder rechnerisch zwar so gut wie, jedoch noch nicht hundertprozentig aus dem Schneider. Mit den am vergangenen Sonntag gegen den TSV Höpfingen erzielten fünf Treffern schraubte Mudaus Goalgetter Kevin Throm sein Konto auf 37 „Einschläge“. Rückblickend auf die Landesligarunden bis 1985/86 gelangten zwei Angreifer in den 40-Tore-Bereich. Nämlich Goran Barisic (SV Neckargerach, 2000/01: 47 Goals) und Kemal Karakus (Türkspor Mosbach, 2001/02: 40 Goals, 2005/06: 46 Treffer). Kevin Throms 37 Erfolgsabschlüsse liegen von der 40er-Marke nicht weit entfernt…..

Nach drei Niederlagen in Folge transportierte der SV Königshofen am vergangenen Sonntag beim torlosen Remis gegen den TuS Großrinderfeld einen Zähler auf sein Konto.

„Hinten sind wir stabil gestanden, vorne wurden wieder einmal viel zu viele Möglichkeiten ausgelassen“, resümiert Martin Michelbach, der Sportliche Leiter des SV Königshofen. Dank ihres guten Punktepolsters gehen die Messestädter als Tabellensechster in die letzte Partie, die der SV beim 1. FC Umpfertal austrägt. „Es wartet eine schwierige Aufgabe zum Saisonabschluss“, weiß Martin Michelbach. Dass es für die Königshöfer schwierig wird, ist der Situation des Aufsteigers geschuldet. Der Strohhalm, nach dem der 1. FC greifen will, um den Direktabstieg zu vermeiden, ist jedoch nicht sonderlich tragfähig. Umpfertal müsste gewinnen und zugleich auf Niederlagen des VfK Diedesheim und/oder des TuS Großrinderfeld hoffen.

Beim TSV Oberwittstadt stellt sich mit dem FV Lauda ein Hochkaräter vor, den die Grün-Weißen jedoch gelassen empfangen können, weil sie ihr Saisonziel, den Klassenerhalt in trockene Tücher zu wickeln, längst erreicht haben. Natürlich sieht TSV-Spielertrainer Mario Grecos Elf das Match gegen den Tabellenzweiten als reizvolle Aufgabe, an der sie einerseits wachsen kann, andererseits nichts zu verlieren hat. Gegen die torhungrigen Taubertäler mit der höchsten Liga-Trefferzahl (118) wird vor allem hohe Konzentration in der Defensive vonnöten sein.

Die Fußballer des FV Reichenbuch müssen rund eine Stunde fahren, um das Sportgelände des VfR Uissigheim zu erreichen, auf dem sie ihr letztes Landesligaspiel austragen. Als der FVR in der Vorrunde am 30. November das Heimspiel gegen Uissigheim mit 1:0 gewonnen hatten, konnten sie optimistisch in die Zukunft schauen. Danach ging es jedoch abwärts, weil zu den damals 15 Punkten lediglich fünf Zähler hinzukamen. Nun müssen die Reichenbucher in den sauren Apfel des Abstiegs beißen und in der Mosbacher Kreisliga an einer Landesliga-Renaissance arbeiten.

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