Jubel oder Enttäuschung?

Dem SV Großeicholzheim (gelb) reicht am Wochenende ein Zähler, um nach genau zehn Jahren die Rückkehr in die Kreisliga perfekt zu machen. Foto: Klaus Narloch

Im Kampf um den direkten Aufstieg hat Großeicholzheim aktuell die besten Karten – Fernduell um den direkten Klassenerhalt

Buchen. (mami) Eines ist bereits jetzt klar: Der Jubel in Donebach wird riesig sein, wenn die letzte Partie der Saison 2022/23 abgepfiffen wird. Der letztjährige Kreisligaabsteiger steht bereits jetzt als Meister der Kreisklasse A Buchen fest, egal, wie die Partie am Sonntag ausgehen wird. Und auch wenn man den Aufstieg verweigern wird, weil man eine Spielgemeinschaft mit dem FC Schloßau eingeht, ist diese Freude berechtigt, denn aktuell zehn Punkte Vorsprung sprechen eine deutliche Sprache. Trotzdem kann der FCD noch weiter aktiv ins Rennen um den zweiten Platz, der zum direkten Aufstieg berechtigt, eingreifen.

Denn sollten die Donebacher am Sonntag gegen den TSV Mudau II gewinnen, wäre dem SV Großeicholzheim automatisch der zweite Platz sicher, egal wie der seine Partie gegen Leibenstadt/Sennfeld II gestaltet. Dennoch haben in Großeicholzheim, Mudau und in Seckach mit Sicherheit schon die Gedankenspiele begonnen, was passiert, wenn...? Klar ist: Der SVG benötigt in seiner Partie gegen die SpG Leibenstadt/Sennfeld II einen Punkt, um den zweiten Platz und damit den Aufstieg zu sichern. Bedeutet auch, dass der TSV Mudau II in Donebach definitiv einen Sieg benötigt, um einen etwaigen Ausrutscher der Modersohn-Mannschaft noch ausnutzen zu können. Den will TSV-Coach Uli Binnig aber sicherlich auch so einfahren, denn ein Dreier würde den Mudauern zumindest die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation sichern. Sollte man im Derby gegen den Meister allerdings verlieren, läuft man Gefahr, dass der SV Seckach, der auswärts bei der SpG Oberwittstadt II/Ballenberg ran muss, noch vorbeizieht.

Die komfortabelste Ausgangslage hat also wohl der SV Großeicholzheim. Ein Unentschieden reicht, und man wäre zurück in der Kreisliga. Allerdings geht es auch für die SpG Leibenstadt/Sennfeld II noch um viel. Mit einem Überraschungssieg könnte man sich den direkten Klassenerhalt sichern, sollte es die SpG Adelsheim/Oberkessach zeitgleich nicht schaffen, den FC Schweinberg zu besiegen. Sollten die Schweinberger sogar Schützenhilfe leisten und gegen Adelsheim/Oberkessach gewinnen, würde Leibenstadt/Sennfeld II ein Unentschieden reichen, um nicht in die Relegation zu müssen.

Auch wenn es also in einigen Partien nur noch darum geht, die Saison ausklingen zu lassen und ein letzten Mal in dieser Spielzeit befreit zu kicken, ist auf einigen Plätzen auch noch Spannung drin.

Mit Sicherheit wird man im Mudauer Lager immer wieder verfolgen, wie sich der SV Großeicholzheim in Sennfeld schlägt. Aber auch beim SV Seckach wird man den ein oder anderen „Spion“ entsenden, um informiert zu sein, was denn der TSV Mudau II in Donebach macht.

Inwiefern die bereits angesprochene komfortable Ausgangslage am Ende für den SV Großeicholzheim ein Vorteil ist, wird sich am Sonntag zeigen. Denn die Verfolger aus Mudau und Seckach wissen beide: Alles andere als ein Sieg nützt nichts. Die Marschroute wird also klar sein. In Großeicholzheim wird man also den Fokus darauf legen, nicht zu zaghaft in die Partie zu gehen, da ja auch ein Punkt reichen würde. Dass so eine Taktik häufig schief gehen kann, erfuhr man beim SVG in dieser Saison bereits das ein oder andere Mal.

Allerdings bewies die Modersohn-Elf vergangene Woche beim 5:1-Sieg über Höpfingen auch, welche Qualität sie besitzt. Ebenso wie der TSV Mudau II, der in der ersten Hälfte gegen Leibenstadt/Sennfeld II zwar so seine Probleme hatte, am Ende aber trotzdem mit 2:1 gewann. Absolute Sicherheit wird man in allen Fanlagern also wohl erst am Sonntag gegen 16.45 Uhr haben. Bei den einen wird dann der Jubel ausbrechen, bei den anderen die Enttäuschung.

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