Im Keller geht’s um jeden Punkt

Der SV Großeicholzheim (gelb) will weiter an Donebach dranbleiben. Foto: K. Narloch

Die Abstände zwischen der Abstiegszone und dem Tabellenmittelfeld sind nur minimal – Auch das Schlusslicht will weiter aufholen

Buchen. (mami) Große Überraschungen blieben zwar aus am ersten Spieltag des neuen Fußballjahres, dennoch bleibt die Spannung enorm. Gerade im Kampf um den Ligaverbleib kann es vom Letzten bis zum Mittelfeld noch fast jeden erwischen, nur ein Zähler trennen zum Beispiel Platz neun von den Abstiegsrängen.

FC Schweinberg – SpG Oberwittstadt II/Ballenberg: Die Schweinberger sicherten sich zum Auftakt letzte Woche einen Punkt, mit dem man zufrieden sein dürfte. Zwar führte man gegen den SV Seckach zwischenzeitlich mit 2:1, allerdings tut dem Kreisligaabsteiger jeder Zähler im Kampf um den Ligaverbleib gut. Ihr Ambitionen nach oben bestätigte hingegen die SpG, die mit einem souveränen 3:0-Sieg in Hettigenbeuern den perfekten Start erwischte. Mit Blick auf die Tabelle dürften die Gäste Favorit sein, allerdings verfügt der FCS eben auch über die Erfahrung aus der Kreisliga und sollte deshalb nie unterschätzt werden.

TSV Mudau II – FC Hettingen: Es ist noch nicht die Saison des FCH. Der Kreisligaabsteiger befindet sich schon wieder voll im Abstiegskampf, belegt aktuell den Relegationsplatz. Allerdings könnte man den mit einem Sieg auch schnell wieder verlassen, denn bis zu Platz neun sind es gerade einmal zwei Punkte. Der TSV bewegt sich da in ganz anderen Regionen, denn die auf Platz drei rangierende Binnig-Truppe will unbedingt den Anschluss an die vorderen beiden Plätze halten. Dafür wäre ein Sieg gegen Hettingen natürlich richtig gut, bereits im Hinspiel fertigte man den FC mit 5:0 ab. Eine schwere Aufgabe wartet auf die Gäste, die nach der jüngsten 1:2-Niederlage gegen Bödigheim nicht mit dem allergrößten Selbstvertrauen anreisen werden.

SV Hettigenbeuern – FC Bödigheim: Ernüchterung war angesagt in Hettigenbeuern, nachdem man gegen die SpG Oberwittstadt II/Ballenberg mit 0:3 zum Auftakt verloren hatte. Dabei braucht man dringend Punkte, will man die Abstiegszone endlich verlassen. Mit 16 Zählern hat man bereits drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Der FCB hingegen durfte einen 2:1-Sieg über Hettingen bejubeln und wird dementsprechend motiviert ins Morretal fahren. Im Hinspiel ging es ziemlich hitzig zu, am Ende behielten die Bödigheimer knapp die Nase vorne. Auch im Rückspiel ist damit zu rechnen, dass der HSV keine Gastgeschenke verteilt und die Punkte hart umkämpft sein werden.

SpG Sindolsheim/Rosenberg II – SpVgg Hainstadt II: Auch eine knappe Niederlage ist eben eine Niederlage. Gegen den Spitzenreiter aus Donebach wird man die bei der SpG wohl etwas besser verkraften können, auch weil die gezeigte Leistung Mut für die kommenden Partien macht. Gegen die Gäste aus Hainstadt soll nun aber für die Pollak-Elf der erste Sieg in der Rückrunde her. Dass der gelingt ist nicht unbedingt abwegig, denn die SpVgg kam letzte Woche mit 0:6 gegen Großeicholzheim unter die Räder. Coach Ilker Yolcu musste also unter der Woche einiges an Aufbauarbeit leisten, um das Selbstvertrauen seiner Jungs wiederherzustellen. Unterschätzen sollte man die Haistädter allerdings nicht, denn auch die haben schon mehrfach bewiesen, dass sie mit den Mannschaften in der A-Klasse mithalten kann.

SpG Adelsheim/Oberkessach – FC Donebach: Das hatte man sich bei der SpG ganz anders vorgestellt. Denn mit einer Derbyniederlage in die Rückrunde zu starten, wünscht sich wohl niemand. Der SpG ist aber genau das bei der 1:3-Niederlage gegen Leibenstadt/Sennfeld II passiert. Dass jetzt mit dem FC Donebach auch noch der Spitzenreiter anreist, macht die Ausgangslage ungleich komplizierter. Und der FCD bewies, dass er nicht gewillt ist, seine Spitzenposition in der Rückrunde aufzugeben. Durch einen 3:2-Sieg gegen Sindolsheim/Rosenberg II hielt man die Konkurrenz auf Distanz. Auch Michael Schnetz trug sich dabei in die Trefferliste ein und zeigte, dass er auch nach der Winterpause weiter auf Torejagd gehen will. Will die SpG etwas Zählbares zu Hause behalten, wird es also ein hartes Stück Arbeit.

SG Erftal – SpG Leibenstadt/Sennfeld II: War der Derbysieg letzte Woche die Initialzündung zur Aufholjagd der SpG? Das Tabellenschlusslicht meldete sich eindrucksvoll zurück im Kampf um den Klassenerhalt und machte deutlich, dass mit ihm noch zu rechnen ist. Die SG hingegen musste sich dem TSV Höpfingen II geschlagen geben und verlor dadurch etwas den Anschluss an die vorderen Plätze. Dennoch wird man gegen die SpG wieder in die Erfolgsspur einbiegen wollen. Es bleibt also abzuwarten, ob die Gäste tatsächlich weiter an ihrer Aufholjagd basteln, oder die Euphorie direkt einen Dämpfer erhält.

SV Seckach – TSV Höpfingen II: Vor der Partie hatte man sich auf Seiten des SV Seckach wohl etwas mehr als einen Punkt gegen den FC Schweinberg erhofft. Nachdem man aber zwischenzeitlich sogar hinten lag, wird man diesen Zähler gerne mitgenommen haben. Dreifach punktete der TSV gegen die SG Erftal und blieb somit in den Top-Fünf der Liga. Beide Mannschaften trennen nur einen Zähler, was dem Aufeinandertreffen zusätzlich Brisanz verleiht. Bei einem Sieg könnte nämlich der SVS vorbeiziehen und seinerseits in die vorderen Regionen der Tabelle vorstoßen. TSV-Coach Matze Beckert wird sich dieser Ausgangslage allerdings auch bewusst sein und versuchen, seine Mannschaft bestmöglich auf die kommende Partie einzustimmen.

SV Großeicholzheim – TSV Buchen II: Das war mal eine Ansage: Der SVG untermauerte zum Auftakt seinen Anspruch als erster Verfolger des FC Donebach mit einem deutlichen 6:0-Sieg in Hainstadt. Mit so einem Erfolgserlebnis im Rücken ist klar, dass man nun auch den TSV schlagen will, um weiter dran zu bleiben, oder sogar etwas Boden gut zu machen. Die Buchener verloren letzte Woche zu Hause gegen Mudau II und haben nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Um diesen Abstand zu vergrößern bräuchte man einen Sieg in Großeicholzheim, allerdings wird das gegen eine Modersohn-Truppe in dieser Verfassung sicher kein leichtes Unterfangen. Die Heimelf ist noch dazu aus dem Hinspiel gewarnt, als man mächtig mit dem Aufsteiger zu kämpfen hatte und am Ende auch mit etwas Glück 3:1 gewann.

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