Legt der Spitzenreiter direkt nach?

Während der TSV Höpfingen (blau) spielfrei ist, will der TSV Buchen (weiß) gegen die Walldürner Eintracht weiter Punkte einfahren. Foto: Klaus Narloch

Nach dem Kantersieg über Zimmern will Krautheim/Westernhausen nun in Heidersbach den nächsten Sieg

Buchen. (cha) Mächtig was los war in der Buchener Kreisliga am letzten Wochenende. Eine halbstündige Verletzungsunterbrechung in Laudenberg, ein zurückgenommenes Tor in Buchen, und natürlich das überragende 10:0 der SpG Krautheim/Westernhausen gegen am Ende überforderte Zimmerner. Doch das ist das Salz in der Kreisligasuppe, das sind die Zutaten, weshalb die Fans jedes Wochenende auf die Sportplätze der Region pilgern. Und auch der nächste Spieltag wird wieder seine eigenen Geschichten schreiben.

SpG Heidersbach/Bödigheim – SpG Krautheim/Westernhausen: Schaut man auf die Tabelle, ist der Sachverhalt klar: Wenn der Tabellenführer zum Vorletzten reist, sind die Rollen klar verteilt, und dass Krautheim/Westernhausen als Favorit ins Spiel geht, wird wohl keiner bestreiten. Bei der Mannschaft von Steffen Ostertag läuft es aber auch wie am Schnürchen, und dann kommen auch Ergebnisse wie das 10:0 gegen Zimmern zustande. Dass dieser Kantersieg auch noch die Tabellenführung einbrachte war dann die Kirsche auf der Torte für die Spielgemeinschaft. Die Torte ist hoffentlich verdaut, denn auch die heimische SpG will in Heidersbach an den Erfolg der Vorwoche anknüpfen und die Punkte nicht aus Gastfreundlichkeit abgeben. Dafür ist das Team um Mackert, Betschel & Co. noch zu weit vom Saisonziel „Mittelfeldplatz“ entfernt, Zählbares als David beim aktuellen Kreisliga-Goliath würde da doppelt helfen.

SpG Schloßau/Donebach – SpG Götzingen/Eberstadt: Eine defensive Spielanlage gepaart mit effizienter Offensive bekam die Elf von Coach Christian Schäfer nach dem Sieg in Altheim ins Zeugnis geschrieben. Nicht die schlechtesten Attribute für ein Team, das von den Topmannschaften tatsächlich mit Abstand die wenigsten Tore erzielt hat. Da man von den Top vier aber auch die stabilste Abwehr stellt, ist man eben auch zu Recht Zweiter, punktgleich mit dem Tabellenführer. Damit das so bleibt, muss am Sonntag ein Heimsieg her, aber gegen Götzingen/Eberstadt wird das kein Selbstläufer. Nur einmal gingen die Gäste bislang als Verlierer vom Platz, gegen Walldürn gelang zuletzt ein überzeugender Heimsieg. Dort stellte Coach Beckmann persönlich die Weichen auf Sieg, trifft er auch am Sonntag, ist alles möglich.

SpVgg Hainstadt – VfB Altheim: Voll auf Kurs liegt derzeit die Spielvereinigung. Als Saisonziel hat man „oben mitspielen“ ausgerufen, und mit Platz drei passt das aktuell voll und ganz. Vier Siege und bereits 22 Treffer sprechen eine deutliche Sprache, die Schwarz-Weißen sollten also mit gesundem Selbstbewusstsein in die Partie gehen können. Deutlich wechselhafter verlief bislang die Saison von Maurice Beier und seinem VfB. Sieg, Niederlage und Unentschieden wechselten sich in schöner Regelmäßigkeit ab, und so ist man vom selbst gesteckten Ziel – das übrigens genauso betitelt wurde wie in Hainstadt – noch ein Stück entfernt. Das Potenzial ist da, wenn die Konstanz noch erreicht wird, geht für Altheim bestimmt noch was in dieser Runde.

SV Großeicholzheim – SpG Waldhausen/Laudenberg: Ob für den SV Großeicholzheim in der neuen Liga noch mehr geht? Muss wohl gar nicht sein, denn als Neuling fühlt man sich auf dem fünften Platz sicherlich ganz wohl und konnte den spielfreien Sonntag zur Gegneranalyse nutzen. Konzentriert sich die Gelb-Schwarze-Truppe auf ihre Stärke, nämlich die Defensive, muss ihr vor dem nächsten Gegner sicher nicht angst und bange werden. „Eichelze“ stellt aktuell die beste Abwehr der Liga, und wenn man hinten wenig zulässt, muss man vorne auch nicht so oft treffen. Die SpG Waldhausen/Laudenberg hat z. B. mehr Treffer erzielt als Großeicholzheim, aber eben auch dreimal so viele bekommen. So befindet sich die von Dominik Reichert und Björn Zimmermann trainierte Elf derzeit in einer gefährlichen Tabellenregion, die man aber mit einem Sieg auch wieder verlassen könnte.

TTSC Buchen – SV Seckach: Ähnlich wie beim Tabellennachbarn aus Altheim wechseln sich bei TTSC Buchen die Ergebnisse ab, Triumphe und Pleiten sind gleichsam vorhanden. Ein Erfolgserlebnis konnten die Buchener in der Vorwoche feiern, man brachte eine anfängliche klare Führung am Ende über die Zeit und nahm so die Punkte mit nach Hause. Gegen Seckach soll der nächste Dreier folgen, um möglichst eine Serie zu starten. Die Gäste werden aber mit dem gleichen Ziel antreten, außer zwei Niederlagen nacheinander gelang der Polk-Truppe bislang keine Erfolgssträhne. Nach der letzten Heimniederlage wäre also ein Auswärtssieg zunächst der erste Schritt auf dem Weg zu einer Serie, die letzten Duelle der beiden gingen allerdings klar an den TTSC. Doch vielleicht endet zumindest diese Serie m kommenden Sonntag.

FC Zimmern – SV Schlierstadt: Vergessen, abhaken, nicht mehr dran denken – und zwar ganz schnell. So oder so ähnlich werden wohl die Worte von Nico Kipphan und Fabian Gruber an ihr Team gelautet haben, nachdem es mit einem 10:0 überrollt worden war. So tut es nur einmal weh, viele knappe Niederlagen wären in Summe deutlich ungünstiger. Günstig wäre allerdings mal wieder ein Erfolgserlebnis, am besten in Form eines Heimsiegs, denn auf einen Sieg wartet der FC und seine Fans schon seit zwei Spielen. Im Bereich des Möglichen sollte das am Sonntag sein, denn mit dem SV Schlierstadt stellt sich der untere Tabellennachbar vor. Sebastian Fuchs und seinen Mannen erging es auch nicht besser, auch sie mussten sich einem Topteam geschlagen geben, doch zumindest tat das mit 0:2 nicht ganz so weh. Alles offen also vor der Partie, der Sieger steht hinterher auf jeden Fall tabellarisch über dem Gegner.

Eintracht Walldürn – TSV Buchen: Eine Halbzeit gut mitgehalten, am Ende aber doch wieder verloren – das ist das Fazit der Walldürner vom Gastspiel in Eberstadt. Bislang läuft es in dieser Spielzeit noch nicht rund für die Eintracht, man ist immer noch sieglos und nach sechs Spielen konnte auch erst einmal ein Remis erreicht werden. Ein Dreier wäre also immens wichtig. Der TSV legte auch einen Stotterstart hin und hat auch erst vier Punkte auf dem Konto. Allerdings gelang gegen Höpfingen in einem intensiven Spiel ein Achtungserfolg, Jakob & Co. trotzten dem Ex-Landesligisten eine Punkteteilung ab und sind somit seit zwei Spielen unbesiegt. Das gibt Selbstvertrauen, und gegen das Schlusslicht wird Coach Felch mit Sicherheit auf Sieg spielen lassen, um weiter unten raus zu kommen.

 
 
 
 
 

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