Oben bleibt man unter sich

Oben bleibt man unter sich

Die ersten fünf Teams treffen allesamt in direkten Duellen aufeinander – Auch im Abstiegskampf kommt es zu wichtigen Duellen

Buchen. (cha) Zwei Spiele aus der Spitzengruppe oben sowie Abstiegskampf pur unten – das hält der Rückrundenauftakt für die Fußballfans im Kreis Buchen bereit. Die Plätze zwei bis fünf sind unter sich und kämpfen um die beste Ausgangssituation im Aufstiegsrennen, während im Keller der Letzte den Vorletzten zum Showdown erwartet.

SpG Schloßau/Donebach – SpG Waldhausen/Laudenberg: Schöne Grüße von ganz oben – die übermitteln aktuell die Kicker um Coach Christian Schäfer. Die neu formierte Spielgemeinschaft des ehemaligen Landesligisten und des letztjährigen A-Klasse-Meisters hat die Findungsphase ganz schnell abgeschlossen und spielt sofort eine gewichtige Rolle in der Kreisliga. Wichtig ist ein guter Start, um in den Flow zu kommen – die Vorzeichen stehen gut, das Hinspiel war mit 4:1 eine klare Sache. Nicht ganz geglückt ist der Start für die Elf von Dominik Reichert. Bereits in der Vorwoche hatte man es mit einem Hochkaräter in Form des TSV Höpfingen zu tun, musste sich aber nach einem wilden Spiel mit 3:4 geschlagen geben. Auch ohne den zum FV Elztal gewechselten Co-Trainer Björn Zimmermann war man nicht chancenlos, ein Fazit, das auch gegen Klassenprimus Mut machen sollte.

TSV Höpfingen – SpG Krautheim/Westernhausen: Platz 2zwei gegen Platz vier, der Auftaktspieltag hält gleich ein Topspiel für die Fußballfans bereit. Nach der Misere um das abgebrannte Sportheim tat der Auftaktsieg dem TSV sicher gut und war im Rennen um den Wiederaufstieg natürlich auch nicht unwichtig. Im Heimspiel gegen Krautheim/Westernhausen sollte man natürlich bestenfalls nachlegen, im Falle einer Niederlage würde man nämlich wieder die Plätze tauschen. Diese Aussicht dürfte für die Gäste Motivation genug sein, denn nach einigen Wochen an der Tabellenspitze musste man eine kleine Delle in der Formkurve meistern und fiel ein wenig zurück. Es ist aber noch nichts verloren, denn erstens hängt das Führungsquartett richtig eng beieinander und zweitens hat man mit Max Schmidt den Ballermann der Liga in seinen Reihen.

SpG Götzingen/Eberstadt – VfB Altheim: Auch in Götzingen steigt ein Spiel der erweiterten Spitzengruppe, wenn der Dritte den Fünften empfängt. Die Gäste konnten sich nach sehr durchwachsenem Start kontinuierlich nach vorne arbeiten und sind nun wieder auf Tuchfühlung zu den Spitzenteams gegangen, lauernd auf etwaige Ausrutscher, um weiter nach vorn zu kommen. Für das Team von Maurice Beier kam die Winterpause dabei wohl etwas ungelegen, denn man war zuletzt richtig „on fire“ mit vier Siegen am Stück. Gelingt es dem Team, an diese Serie anzuknüpfen, geht vielleicht noch was in dieser Runde für den VfB. Gleiches gilt aber natürlich auch für die SpG. Die Beckmann-Truppe kann auch vier Siege aus den letzten fünf Spielen vorweisen und geht daher zurecht selbstbewusst ins Spiel, um mit einem Sieg die Klettertour in der Tabelle fortzusetzen.

TSV Buchen – SV Schlierstadt: In Buchen treffen zwei Teams aus dem gesicherten Mittelfeld der Kreisligatabelle aufeinander. Von vielen stark eingeschätzt, stotterte der Motor des TSV zu Beginn noch etwas, nach und nach kam die Truppe dann aber doch ins Rollen und überwinterte dann immerhin auf dem sechsten Tabellenplatz. Geht es nach dem Geschmack von Platonov, Hammoud, Kaplan & Co. darf es gern noch etwas mehr sein, und dafür helfen Siege bekanntlich am besten. Das Hinrundenspiel haben die Gäste aus Schlierstadt sicher noch in guter Erinnerung, mit 2:0 behielt man damals die Oberhand. Insgesamt ist man aber nicht konstant genug, auf gute Ergebnisse folgen regelmäßig Niederlagen, daher ist aktuell noch nicht mehr als der Platz in der Tabellenmitte drin gewesen. Eine Wiederholung des Hinspielsieges könnte aber natürlich der Startschuss für eine neue Serie sein.

SpVgg Hainstadt – SV Großeicholzheim: Stark angefangen, dann aber auch stark nachgelassen – so könnte man den Saisonverlauf der SpVgg Hainstadt mit Blick auf die Fieberkurve beschreiben. Von Platz zwei nach vier Spieltagen ging es letztlich runter bis Platz neun, den man aktuell innehat. Mit Blick auf das Saisonziel, das die Elf von Martin Bujak ausgegeben hat, nämlich „oben mitspielen“, ist das eher enttäuschend. Die Konstanz fehlt und hinten bekommt man zu viele Tore, deshalb reicht es momentan nur für Mittelmaß. Als Mittelmaß kann man auch das Abschneiden des SVG bezeichnen, doch für einen Aufsteiger ist Platz sieben zur Halbzeit aller Ehren wert. An einer der besten Abwehrreihen der Liga bissen sich schon einige Teams die Zähne aus, aber da man vorne beim Toreschießen auch eher sparsam war, konnte man den zwischenzeitlichen Höhenflug nicht ganz halten. Trotzdem dürfte Malte Modersohn mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden sein, und wenn man den einen oder anderen noch ärgern kann, kommt am Ende eine gute Premierensaison raus.

FC Zimmern – TTSC Buchen: Die Mannschaft von Nico Kipphan und Fabian Gruber gehört zu denen, die den Blick eher nach unten senken müssen, als nach oben. Fünf Spiele ohne Sieg, überhaupt erst zwei Dreier und bereits 44 Gegentore verdeutlichen die Problematik beim FC. Da ist guter Rat teuer, vielleicht konnte die löchrige Abwehr in der Vorbereitung etwas gestopft und den Stürmern etwas Zielwasser verabreicht werden, um in der Rückrunde nicht in größere Probleme zu geraten. Der TTSC dagegen spielt eine recht konstante Runde, das Ziel „Neuaufbau“ scheint zu gelingen. Goalgetter Ismail Sen gehört zu den besten seiner Zunft und hat nahezu die Hälfte aller Tore seiner Elf erzielt, wenn er auch am Wochenende trifft, haben die Buchener gute Chancen auf einen Heimdreier.

Eintracht Walldürn – SV Seckach: Gefühlt schon von Rundenbeginn an befindet sich die Eintracht auf Abschiedstour aus der Kreisliga. Seit dem vierten Spieltag steht man auf einem Abstiegsplatz, der einzige Sieg (gegen Konkurrent Zimmern) blieb leider ein Strohfeuer. Guter Rat ist also teuer, aber wenn eine Siegchance besteht, dann am kommenden Samstag. Die Gäste aus Seckach spielen nämlich, zum Leidwesen ihrer Fans, eine ähnlich erfolglose Saison wie ihre Gegner. Immerhin konnte ein Sieg mehr errungen werden, aber auch die Trennung von Trainer Polk brachte nicht den erhofften Effekt. Vor der Pause holte man ein mageres Pünktchen aus fünf Partien. Verlieren verboten, das gilt also für beide Mannschaften, insbesondere aber natürlich für Walldürn, denn bei einer Pleite wäre wohl auch die letzte Hoffnung dahin.

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