Viele Topduelle mit Überraschungspotenzia

Viele Topduelle mit Überraschungspotenzia

Die ersten sechs Teams der Tabelle treten jeweils gegeneinander an, was Veränderungen in der Tabellenkonstellation verspricht

Buchen: (cha) „Geschlossene Gesellschaft“ haben sich wohl die ersten sechs Mannschaften in der Kreisliga Buchen für diesen Spieltag ausgedacht, denn sie bleiben am Wochenende unter sich. Das Spitzenspiel steigt natürlich in Schloßau, wo der Tabellenzweite zu Gast ist. Aber auch der Kampf um die Relegation bleibt spannend, genauso wie natürlich die Lage im Tabellenkeller immer noch sehr eng ist und damit für Spannung sorgt.

SpG Schloßau/Donebach – SpG Krautheim/Westernhausen: „Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr aber Meisterschaften.“ So lautet eine alte Fußballerweisheit, die sich aktuell wieder zu bewahrheiten scheint. 20 Gegentore hat der Spitzenreiter um Coach Christian Schäfer erst bekommen, der Bestwert der Liga. Wenn aber auch die Stürmer wissen, wo das Tor steht und man in der Offensivwertung auch Rang drei belegt, ist klar, dass der Weg zur Meisterschaft nur über die SpG Schloßau/Donebach führt. Das weiß natürlich auch Pascal Tittl, sein Team ist aktuell erster Verfolger, und das vor allem aufgrund der stärksten Sturmreihe der Liga. Max Schmidt ist mit 22 Toren der Klassenbeste, und auch beim 4:2-Sieg in der Hinrunde schnürte er einen Doppelpack. Die Fans beider Teams können sich jedenfalls auf ein Offensivspektakel freuen, denn beide erzielen im Schnitt über drei Tore pro Spiel – eine Nullnummer ist damit quasi ausgeschlossen, und auch sonst dürfte es eine ausgeglichene Partie werden.

TSV Höpfingen – VfB Altheim: Wenn der TSV Höpfingen den VfB Altheim empfängt, dann können sich die Fans auf eine interessante Partie freuen. Die Heimelf belegt aktuell punktgleich mit dem Zweiten Rang drei, und auch Altheim gehört auf Rang fünf zur erweiterten Spitzengruppe. Beide sind gut drauf und wollen am Sonntag gewinnen, der TSV hat den direkten Wiederaufstieg immer noch im Visier, und auch der VfB wird zumindest noch in Richtung Relegation schielen. Mit einem Elias Weber in Topform wie zuletzt mit einem Doppelpack gegen Buchen kann man gegen jeden Gegner gewinnen, aber das Verteidigen ist die Spezialität der Elf von Daniel Nohe. Erst 22 Mal musste Fabian Haberkorn diese Runde hinter sich greifen, ein Spitzenwert. Macht man hinten auch gegen Altheim dicht, bleibt man oben dran und hält gleichzeitig einen Verfolger auf Distanz.

TSV Buchen – SpG Götzingen/Eberstadt: Zähneknirschend musste der TSV Buchen in der Vorwoche die Heimreise aus Altheim antreten. Zur Halbzeit lag man mit zwei Toren vorne und auch nach dem Anschlusstreffer sah man lange wie der Sieger aus, ehe es in der 92. Minute doch noch hinten klingelte. Ärgerlich für Björn Felch, doch der Coach des TSV muss die Köpfe seiner Jungs freimachen, denn es steht schon die nächste schwere Aufgabe an, wenn die SpG Götzingen/Eberstadt anreist. Das Team von Andreas Beckmann war spielfrei und kommt daher ausgeruht nach Buchen. Besonders motivieren muss er die Mannschaft wohl nicht, ein Blick auf das Vorrundenergebnis dürfte reichen. In Götzingen kam man mit 0:5 unter die Räder, diese Schmach gilt es auszumerzen und wiedergutzumachen.

SpVgg Hainstadt – SV Seckach: Auf dem Papier eine klare Sache, spielt doch in Hainstadt der Siebte gegen den 15. und damit Letzten. Tabellen und Statistik sind die eine Sache, was auf dem Platz passiert die andere. Und da zeigte der SV zuletzt gegen den Tabellenführer eine engagierte und kämpferische Leistung, die zwar nicht mit Punkten belohnt wurde, aber auf die man aufbauen kann. Im Tabellenkeller ist es schließlich immer noch recht eng und keiner ist abgeschlagen. Dennoch geht Hainstadt natürlich als Favorit ins Rennen, die Pflichtaufgabe in der Vorwoche wurde ebenfalls souverän erledigt. Mario Turra gab mit seinem 1:0 den Dosenöffner beim letztlich ungefährdeten Auswärtssieg. Gerne mehr davon, werden sich die Fans der Spielvereinigung denken, mal sehen ob man gegen Seckach der Rolle gerecht wird und den nächsten Dreier einfährt.

SpG Heidersbach/Bödigheim – SV Großeicholzheim: Auf dem Bödigheimer Rasen empfängt die SpG den Nachbarn aus Großeicholzheim. Ein Heimsieg wäre wichtig, um das Ruder herumzureißen und wieder Anschluss zu bekommen, denn aktuell hat man nur ein Pünktchen Vorsprung auf den Relegationsplatz. Leicht wird es nicht, der letzte Sieg liegt bereits fünf Partien zurück. Guter Rat ist also teuer. Wie sich ein Sieg anfühlt, das ist aber auch beim SVG schon leicht in Vergessenheit geraten, auch dort wartet man seit vier Spielen auf einen Dreier. Wenngleich die Not der Gelb-Schwarzen natürlich bei weitem nicht so groß ist wie bei ihrem Gegner, mit 24 Punkten hat man es sich im Mittelfeld gemütlich gemacht und muss sich keine Sorgen machen. Vielleicht ist ja wieder „Miltz-Tag“ am Sonntag, der erstmals wieder spielberechtigte Matthias hatte gemeinsam mit seinem Cousin Dennis in der Vorrunde für den 2:0 Sieg gesorgt. Gegen einen ähnlichen Verlauf hätte man sicher auch diesmal nichts einzuwenden.

Eintracht Walldürn – SV Schlierstadt: „Same Procedure as every time“, so könnte man den Spruch aus Dinner for One für die Eintracht aus Walldürn passend abwandeln. Woche für Woche versucht man, einen Schritt näher ans rettende Ufer zu gelangen, doch auf Erfolge wie gegen Seckach folgen Rückschläge wie gegen Krautheim/Westernhausen. Wobei die natürlich kein Maßstab sind, will Walldürn die Klasse halten, müssen anderswo Punkte geholt werden. Der SV Schlierstadt ist daher eher ein Gegner, gegen den vielleicht was gehen könnte. Die Elf von Sebastian Fuchs ging zuletzt viermal als Verlierer vom Platz und die Fieberkurve zeigt relativ steil nach unten. Diesen Trend will man natürlich umkehren, wenn es aber auch im Flutlichtspiel am Freitagabend nicht klappt, wann dann?

FC Zimmern – SpG Waldhausen/Laudenberg: Zwei Tabellennachbarn treffen am Samstag aufeinander, der FC Zimmern empfängt als Tabellenelfter den Zwölften aus Waldhausen/Laudenberg. Die Vorwoche verlief für beide Teams unterschiedlich. Der FC siegte durch einen späten Treffer seines Co-Trainers Fabian Gruber in Großeichholzheim, die SpG dagegen unterlag Hainstadt. Die Blau-Weißen spielen keine überragende Runde, haben aber zumindest keine Sorgen und müssen nicht nach unten schauen. Nico Kipphan wird daher auch die Devise „Heimsieg“ ausgeben, damit man sich noch weiter von den Kellerkindern absetzen kann. Absetzen will sich aber natürlich auch Zimmerns Gegner, man hat zwar etwas Luft nach unten, aber vier Punkte sind jetzt auch nicht wahnsinnig viel. Ein Erfolgserlebnis wäre für die Reichert-Elf also wichtig und würde nach zwei Pleiten auch mal wieder gut tun.

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