Wer hat die stärksten Nerven?

Wer hat die stärksten Nerven?

Buchen. (cha) Das große Zittern geht um im Fußballkreis Buchen. Davon betroffen: Sowohl der Spitzenreiter, als auch die Teams im Keller. Oben muss Schloßau/Donebach nach der Niederlage in Höpfingen plötzlich um die Meisterschaft bangen, der Vorsprung ist nur noch marginal und Siegen daher Pflicht. Unten bibbern Walldürn und Seckach aufgrund ihrer Tabellensituation, aber auch Heidersbach/Bödigheim ist noch in der Verlosung, wenn es um Abstieg und Relegation geht.

SpG Schloßau/Donebach – Eintracht Walldürn: Zweimal zurückgekommen, aber doch verloren – so die bittere Bilanz des Auswärtstrips der SpG Schloßau/Donebach nach Höpfingen. Hatte man sich in der Halbzeit noch für ein Weiterspielen auf matschigem Geläuf entschieden, musste die Elf um Coach Schäfer in der 94. Minute noch den K.O. hinnehmen und punktlos und frustriert die Heimreise antreten. Verlieren verboten, ist ab jetzt die Devise, denn schon jetzt ist man aufgrund der Anzahl der Partien gegenüber den Verfolgern im Hintertreffen. Nur gut, dass mit der Walldürner Eintracht ein vermeintlich leichter Gegner nach Schloßau kommt. Wobei, immerhin sind die Gäste nach dem für sie spielfreien Sonntag ausgeruht, und manchmal passieren ja auch kleine Fußballwunder. Mit einem solchen könnten sich die Kicker aus der Wallfahrtsstadt zumindest vorübergehend auf den Relegationsplatz schieben, da der SV Seckach diesen Sonntag frei hat.

SpG Heidersbach/Bödigheim – SpG Götzingen/Eberstadt: Mit Interesse dürfte man in Götzingen und Eberstadt das Ergebnis des Tabellenführers vernommen haben, deren Niederlage spielt Andreas Beckmann und seinen Jungs natürlich in die Karten, da man selbst auf eigenem Platz mit der Mannschaft der Stunde aus Zimmern kurzen Prozess machte. Die Gäste wurden mit 5:1 abgefertigt, fünf unterschiedliche Torschützen waren dabei zu verzeichnen, ein Beleg für die Ausgeglichenheit im Kader. So kann es weitergehen. Das heißt: So muss es auch weitergehen, will man am Ende der Runde etwas mit dem Aufstieg zu tun haben. Ob ausgerechnet die Spielgemeinschaft aus Heidersbach und Bödigheim da als Spielverderber auftreten kann? Das scheint doch mehr als fraglich, blieb man in den letzten fünf Partien doch sieglos. So hängt man immer noch unten drin und kann sich nicht entscheidend vom Relegationsplatz absetzen. Besonders der Blick in die Statistik lässt Swen Wolf & Co. Böses ahnen, in der Vorrunde bekam man ganze zehn Buden eingeschenkt, zumindest ein ähnliches Debakel sollte vermieden werden.

SpVgg Hainstadt – TSV Höpfingen: Das Topspiel, wenn man es so bezeichnen will, steigt am Sonntag in Hainstadt, wo der TSV Höpfingen zu Gast ist. Die Gastgeber stehen aktuell auf Rang fünf , könnten aber mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an den aktuellen Gegner heranrücken. Und das ist auch durchaus im Bereich des Möglichen, die Spielvereinigung ist das beste Team der Rückrunde und erzielte in neun Partien bereits 26 Treffer. Grund genug also, jede Partie selbstbewusst anzugehen, egal wie der Gegner heißt. Denn wer weiß, vielleicht geht ja sogar noch was, wenn man weiter so abliefert wie zuletzt. Aber natürlich ist der TSV alles andere als Laufkundschaft, man hat selbst eine Siegesserie von drei Dreiern in Folge vorzuweisen, der Heimsieg gegen den Spitzenreiter dürfte nochmal für eine extra Portion Motivation gesorgt haben. Zudem bewies man, dass man bis zum Ende an seine Chance glaubt, sonst wäre der Siegtreffer in der 94. Minute wohl nicht gefallen.

SpG Waldhausen/Laudenberg – SpG Krautheim/Westernhausen: Zurück in der Spur ist seit zwei Wochen wieder die SpG Krautheim/Westernhausen. Mit Glück und Geschick besiegte man zuletzt Großeicholzheim, wobei auch Goalgetter Max Schmidt wieder zu einem ersten Kurzeinsatz kam. Der hat ja bereits 22 Tore erzielt, zu denen aber verletzungsbedingt lange keine mehr hinzukamen. Mit dem Stürmer zurück an Bord, kann man vielleicht auch nochmal oben angreifen, völlig enteilt sind die Top Drei nämlich nicht. Wenn es aber nach der SpG Waldhausen/Laudenberg geht, werden die Gäste am Freitagabend zumindest nicht weiter an die Spitze heranrücken. Zuletzt gelangen ebenfalls zwei Siege hintereinander und man kann wohl einigermaßen beruhigt in die letzten Spiele gehen und für ein weiteres Jahr Kreisliga planen. Mit neun Treffern ist Kim Berger der treffsicherste Stürmer von Waldhausen/Laudenberg, sein Doppelpack ebnete auch in der Vorwoche den Weg zum wichtigen Auswärtssieg im Sechs-Punkte-Spiel in Seckach.

TTSC Buchen – VfB Altheim: Keine Auswärtssiege, sondern jeweils einen Heimsieg, jeweils mit 4:0, gab es für die Teams vom TTSC Buchen und dem VfB Altheim am letzten Wochenende. Die Buchener hatten es dabei nach der Pause besonders eilig, innerhalb einer Viertelstunde stellten sie von 0:0 auf 4:0, Ismail Sen netzte dabei dreifach und schraubte seine Bilanz damit auf 19 Tore. Die Gäste aus Altheim haben aber einen Torjäger, der noch treffsicherer ist: Elias Weber steuerte seine Treffer Nr. 22 und 23 zum Sieg seines Teams bei, das damit eine kleine Sieglosserie beenden konnte. Die Zuschauer erwartet daher ein Duell auf Augenhöhe, womöglich aber mit leichten Vorteilen für den VfB Altheim.

FC Zimmern – TSV Buchen: Jetzt ist es also doch mal wieder passiert: Der FC Zimmern ging nach vier Siegen in Serie als Verlierer vom Platz. Zwar deutlicher als erwartet, aber unterm Strich ist eine Niederlage bei einem Aufstiegskandidaten ja kein Beinbruch. Co-Trainer Fabian Gruber erzielte immerhin den Ehrentreffer und wird mit seinem Chef Nico Kipphan das Spiel auch schnell abgehakt haben. Man erwartet nun mit dem TSV Buchen eine Elf, die eher die Kragenweite des FCZ ist, hier kann man sich die verlorenen Punkte wieder holen und in der Tabelle wieder etwas klettern. Geht es nach Björn Felch, gibt es die Punkte aber natürlich nicht geschenkt, er wird sich für seinen TSV selbst etwas vorgenommen haben, denn nach dem verlorenen Derby gegen Hainstadt hat man etwas gutzumachen. In der Vorrunde ging man zwar nicht als Sieger vom Platz, der Ausgleichstreffer in Minute 95 durch Hammoud sorgte allerdings für Jubel und einen Punktgewinn, der sich wie ein Sieg anfühlte. Ähnliches wäre daher auch am Sonntag gern gesehen.

SV Großeicholzheim – SV Schlierstadt: Gern gesehene Gäste sind ja bekanntlich solche, die sich gut benehmen und vielleicht auch Gastgeschenke mitbringen. So trat zuletzt auch der SV Großeicholzheim beim Gastspiel in Westernhausen auf: Das gesamte Spiel über die bessere Elf, sorgte man mit einem Eigentor selbst für die Vorentscheidung zu Gunsten des Gegners. Mehr als ärgerlich, aber irgendwie auch ins Bild der bisherigen Rückrunde passend, in der erst ein Dreier eingefahren werden konnte. Ein Heimsieg könnte die Stimmung wieder etwas aufhellen und gegen die Gäste aus Schlierstadt ist das auch im Bereich des Möglichen. Man ist einfach nicht konstant genug, auf Siege wie gegen Schloßau/Donebach folgen Pleiten wie zuletzt bei TTSC Buchen. Es ist also alles möglich am Sonntag in Großeicholzheim, eine klare Favoritenrolle kann hier keinem Team zugesprochen werden.

 
 
 
 
 
 
 

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